Haustierdiebstahl in Deutschland  ©
Home
Info der Seite
Vorsicht in ........
Was kann ich tun?
Schutz für Ihr Tier
Presse & News
Giftköderwarnungen
Hilfe für Ihre Stadt
Kleider machen Beute
Auffällige Vereine
Mitteilung AKS
Tipps & Tricks
Downloads
Newsletter
Links
Kontakt

 

17.08.2006  

Pressemitteilung der ADD Trier
Verein Aktion 2000 – Hilfe für Kinder e.V. darf in Rheinland-Pfalz nicht sammeln – Gericht bestätigt landesweites Sammlungsverbot der ADD

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier, landesweit zuständige Behörde für die Überwachung des Sammlungsgesetzes, hat dem Verein "Aktion 2000 – Hilfe für Kinder e.V." mit Sitz in Bremen, die Werbung von Fördermitgliedern und Geldspendensammlungen in Rheinland-Pfalz mit sofort vollziehbarer Verbotsverfügung untersagt. Die sammlungsrechtlichen Maßnahmen wurden durch das Verwaltungsgericht Trier im Einstweiligen Rechtsschutzverfahren bestätigt. Nachdem diese Entscheidung rechtskräftig geworden ist, hat der Verein nunmehr auch seinen Widerspruch zurückgenommen und damit das Sammlungsverbot akzeptiert.

Jetzt muss der Verein seine Sammlungen in Rheinland-Pfalz, insbesondere auch den Einzug von Förderbeiträgen, einstellen und alle 8.000 rheinland-pfälzischen Mitglieder über das landesweite Sammlungsverbot schriftlich informieren.

Der Verein ließ durch Werbekolonnen in Fußgängerzonen und an Haustüren sehr eindringlich Fördermitglieder einwerben. Die Förderbeiträge sollen laut Werbebroschüre für einen guten Zweck der Kinderhilfe verwendet werden. Eine umfangreiche Überprüfung durch die ADD hat jedoch ergeben, dass Spendengelder und Förderbeiträge in erster Linie für Werbemaßnahmen, Verwaltungskosten und Provisionsleistungen externer Werbeagenturen bestimmt sind und nur ein sehr geringer Anteil unmittelbar für hilfsbedürftige Kinder verbleibt. So stellt auch das Verwaltungsgericht Trier in seiner Entscheidung fest: ???Das Missverhältnis zwischen dem Reinertrag der Sammlung und den ... bilanzierten Kosten ist mehr als greifbar“.

Der Verein "Aktion 2000 – Hilfe für Kinder e.V.", der nicht als gemeinnützig dienend anerkannt ist, muss nunmehr den Einzug von Förderbeiträgen aus Rheinland-Pfalz, der durch Einzugsermächtigungen regelmäßig wiederkehrend erfolgt, sofort stoppen.

Zur Sicherstellung des Sammlungsverbotes bittet die ADD die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz um Mitteilung, wenn weiterhin Spendengelder oder Förderbeiträge von Konten abgebucht werden beziehungsweise Werbekolonnen unterwegs sind. Zuletzt war der Verein in den Regionen Trier, Birkenfeld und Südliche Weinstraße aktiv. Der Verein hat bundesweit circa 50.000 Fördermitglieder, davon etwa 8.000 in Rheinland-Pfalz.

Grundsätzlich rat die ADD zur Vorsicht bei Angeboten zu Fördermitgliedschaften ???für einen guten Zweck“ an Infoständen in Innenstädten, Geschäften oder an der Haustür. ???Die Spender sollten sich in Ruhe über die Arbeit und die Gemeinnützigkeit der betreffenden Organisationen informieren und dann entscheiden, an wen sie spenden möchten. Spenden an regional tätige Organisationen haben beispielsweise den Vorteil, dass die Verwendung vor Ort gesehen werden kann“, rät Sven Brauers, zuständiger Mitarbeiter der ADD    

http://www.honnef24.de/cms/modules.php?name=News&file=article&sid=23561  

 

25.06.2004  

„Hilfe für Kinder e.V.“ mit Sitz in 67742 Lauterecken darf in Rheinland-Pfalz nicht mehr sammeln – ADD verfügt Sammelverbot – Container landesweit  

Trier/Rheinland-Pfalz – Mit Verfügung vom 4. Juni 2004  hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) dem Verein „Hilfe für Kinder e.V.“ mit Sitz in Lauterecken (Lkr. Kusel) jegliche Sammeltätigkeit in Rheinland-Pfalz untersagt. Der ADD, landesweit zuständig für die Überwachung des Sammlungsgesetzes, liegen Erkenntnisse vor, nach denen keine Gewähr für eine zweckentsprechende Verwendung der Sammelerträge des Vereins gegeben ist.

Zum Schutz der Spendenbereitschaft und des Vertrauens der Bevölkerung in die zweckentsprechende Verwendung des Sammelgutes wird die ADD überwachen, dass noch vorhandene Sammelerlöse unter Berücksichtigung des mutmaßlichen Spenderwillens karitativen Zwecken zugeführt werden.

Der Verein „Hilfe für Kinder e.V.“ hat sich zwischenzeitlich aufgelöst. Nach bisherigen Erkenntnissen stehen Kleidercontainer im Namen des Vereins noch in den Verbandsgemeinden Kirchberg, Dierdorf, Bernkastel-Kues, Westerburg und Bad Hönningen (s. auch Fotos anbei). Da nicht auszuschließen ist, dass noch weitere Altkleidercontainer im Namen des Vereins in Rheinland-Pfalz aufgestellt sind bzw. Kleidersammlungen durch öffentlichen Aufruf – zum Beispiel Handzettel – durchgeführt werden, warnt die ADD die Bevölkerung vor Spenden von Altkleidern an den Verein „Hilfe für Kinder e.V.“ mit Sitz in Lauterecken.

Die ADD bittet um Mitteilungen an die unteren Sammlungsbehörden bei den Kreisverwaltungen bzw. Stadtverwaltungen der kreisfreien Städte, wenn weiterhin Kleidercontainer im Namen des Vereins be-trieben werden.

Um Verwechslungen mit „unverdächtigen“ Vereinen ähnlichen Namens zu verhindern, bittet die ADD um exakte Beachtung und Benennung des Vereinsnamens inkl. Ortsbezeichnung.  

http://www.add.rlp.de/add/broker?uMen=96470f23-4693-aefb-e592-613e9246ca93&uCon=6ea1a892-a9b1-201c-5ec3-f113e9246ca9&uTem=7a370f23-4693-aefb-e592-613e9246ca93&_ic_overview=96470f23-4693-aefb-e592-613e9246ca93

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

webmaster@tierdiebstahl.de ©