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Dubioser Kleidersammler beschäftigt die Ermittler

Telefonnummer auf Sammelbehältern sorgt für Anfragen bei Gemeindeverwaltung


Meist stellen die Firmen die Behälter auf private Grundstücke.

Dann benötigen sie keine städtische Erlaubnis. Oft

genug stehen sie dennoch auf dem Bürgersteig. Fotos: rek

Offenburg (rek). Was als plumpe Betrügerei erschien, erwies sich nach Ermittlungen der Polizeidirektion Offenburg als Druckfehler: Im Offenburger Stadtteil Albersbösch standen gestern Sammelbehälter für Schuhe. Auf verschiedenen Eimern war eine Telefonnummer aufgedruckt und jeweils eine Ziffer 8 abgekratzt, aber an unterschiedlicher Stelle. Wählte man die vollständige Nummer, landete man im Hohberger Rathaus. Bürgermeister Klaus Jehle: „Wir haben davon am Freitag erstmals gehört und haben die Polizei eingeschaltet. Aber sicher ist: Wir haben mit der Sammlung nichts zu tun.“ Gesammelt werden Schuhe oder Altkleider unter dem fetten und roten Aufdruck „Neues Herz“, ein sozialer Zweck der Sammlung wird nicht erwähnt, dessen Anschein aber sehr wohl erweckt. Dafür stehen auf dem Behälter der Name einer Firma.Unter der angegeben Adresse ist im Internet eine Privatperson verzeichnet. Die Firma aus der Branche Textilwaren hat einen anderen Eintrag in Stuttgart. „Jeder sollte bei einer Kleidersammlung genau hinschauen, wer dahinter steckt“, warnt der Dachverband Fair-Wertung. Die Stadt Offenburg hat für diese gewerbliche Sammlung keine gewerbliche Erlaubnis ausgestellt. Muss sie auch nicht, so lange die Verteiler die Behälter auf Privatgrundstücke stellen. Ob der Bewohner die unerwünschten Behälter auch entsorgen darf? Dazu gibt es unterschiedliche Auffassungen von Stadt und Polizei. Die Ermittlungen der Polizei jedenfalls ergaben, dass die Telefonnummer mit einer acht zuviel aufgedruckt war. Rief man die Nummer an, ging auch jemand ans Telefon, hin und wieder jedenfalls. Der Gemeinde Hohberg half das bis gestern nicht weiter. Denn immer wieder klingelte das Telefon für Informationen zur Altkleidersammlung

 

Zwei Sammelbehälter, bei denen die 8 an unterschiedlichen Stellen weggekratzt wurde, sorgte für Verwirrung.

http://www.staz-online.de/mediafactory/Archiv/Staz/2010_Staz_09/ST_0910_O02.pdf

03.03.2010

  

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