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Chip identifiziert vermisste Haustiere

WIESBADEN

Von Charlotte Wiedl

ZENTRALREGISTER Feuerwehr kooperiert mit Tasso

Wo ist mein Tier und ist es überhaupt noch am Leben? Quälende Fragen und wochenlanges Bangen um das vermisste Haustier sollen ein Ende haben. Bei ihren Kontrollfahrten ist die Wiesbadener Feuerwehr jetzt mit sogenannten Transponder-Lesegeräten ausgestattet, die beim Identifizieren gefundener Tiere helfen sollen. Das funktioniert aber nur bei Tieren, die zuvor bei Tasso, dem größten Haustierzentralregister Europas, registriert wurden. Das Registrieren mittels Transponder läuft folgendermaßen ab: Das Tier muss beim Tierarzt „gechipt“ werden. Dabei wird an seiner linken Halsseite ein 12 Millimeter großer Chip aus Kunststoff, auch Transponder genannt, ins Gewebe eingesetzt. Die Schmerzen seien dabei nicht schlimmer als bei einer gewöhnlichen Spritze, versichert Andrea Thümmel, Pressesprecherin von Tasso. Wer sich im Besitz eines Transponder-Lesegeräts befindet, kann die im Chip befindliche Kupferspule via schwacher Radiowellen aktivieren. Dadurch wird auf dem Display des Geräts eine 15-stellige Ziffer sichtbar. Jedes Tier hat seine eigene Nummer, die es ermöglicht, das Tier genau zu identifizieren. Das System sei eine „tolle Sache“, ist Thümmel überzeugt. Bevor man umständlich beschreiben müsse, wie das Tier aussieht, das man gefunden hat, könne man einfach die Nummer identifizieren. Und was mache man bei einer graugetigerten Katze ohne Identifikationsnummer, fragt Thümmel rhetorisch. Die Chancen, das Herrchen zu finden, seien in einem solchen Fall sehr gering. Auf die Frage, welche Haustierarten man registrieren lassen kann, antwortet Thümmel mit einem schlichten „alle“. Bis zur Vogelspinne sei schon alles dabei gewesen. Das Registrieren bei Tasso ist übrigens kostenlos, lediglich das Einsetzen des Chips, das mittlerweile bei fast allen Wiesbadener Tierärzten möglich ist, kostet zwischen 50 und 85 Euro.

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/meldungen/9148213.htm

16.07.2010

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