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Hunde- und Katzenbabys auf Flohmarkt gerettet
Bad Schwartau (dpa/lno) - Auf einem Flohmarkt in Bad Schwartau (Kreis Ostholstein) hat die Polizei einen illegalen Tierhandel verhindert. Ein älteres Ehepaar wollte dort bereits am Sonntag drei etwa fünf Wochen alte Hundewelpen und eine junge Katze verkaufen, berichtete die Polizei am Dienstag. Das Paar, das nach eigenen Angaben auf der Durchreise von Rumänien nach Finnland war, konnte weder eine Einfuhrgenehmigung noch einen Eigentumsnachweis für die Tiere vorweisen. Die Polizei brachte die geschwächten Hunde- und Katzenbabys ins Tierheim, die Verkäufer erhielten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen Tierschutzbestimmungen.
http://www.bild.de/BILD/regional/hamburg/dpa/2010/08/03/hunde-und-katzenbabys-auf-flohmarkt-gerettet.html
03.08.2010
Wo sind Clint, Finn, Yassir und Co?
Ob das Verschwinden der Tiere einen kriminellen Hintergrund hat, möchten einige Dreihäuser Katzenbesitzer gerne wissen. Aufgrund vieler ungeklärter Fragen suchen sie jetzt die Öffentlichkeit.
„Clint“ und drei weitere Artgenossen werden seit Mitte Juni in Dreihausen vermisst. Dreihausen. „Katzenfänger“, man will es kaum glauben, gibt es in der Tat. Das haben die Recherchen von Astrid Burghof und Jens Bier ergeben. Das junge Paar vermisst seit dem 15. Juni seinen Kater „Clint“. Verschwunden ist aber nicht nur diese Katze. Im Umkreis von rund 100 Metern werden drei weitere Tiere vermisst. Da kann einem schon mal ein böser Verdacht in den Sinn kommen. Alle vier Katzen sollen recht zutraulich und gut gepflegt gewesen sein. Auch trugen sie einen Erkennungs-Chip und hatten die Angewohnheit, nicht sehr weit von ihrem Zuhause wegzugehen. Dass das Verschwinden einen mehr oder weniger natürlichen Grund haben soll, daran kann keiner der Betroffenen so richtig glauben. Dass man es mit einem Katzenhasser zu tun hat, nimmt keiner wirklich an. Die Vermutungen gehen eher in eine andere Richtung. Die Betroffenen erzählten, dass die Tiere vor ihrem Verschwinden merkwürdige Verhaltensweisen, insbesondere beim Fressen, an den Tag gelegt hatten. „Yassir verzichtete auf sein Lieblingsfutter“, erzählte Kull. Und auch „Clint“ war wählerisch geworden. Laut Internetrecherchen könnten das erste Anzeichen für „Katzenfänger“ sein, die die Tiere mit Lockmitteln versuchen zu ködern. Zumindest hält man diese Möglichkeit für nicht gerade unwahrscheinlich. Auch wurde den Betroffenen empfohlen, eine Strafanzeige zu stellen. Um ein genaueres und vielleicht die Vermutungen verdichtenderes Bild zu bekommen, bietet die Gruppe eine Kontaktmöglichkeit. Jeder, der gleiche oder ähnliche Beobachtungen gemacht hat, kann sich bei Jens Bier unter der E-Mail-Adresse jbier@gmx.de melden.
von Martina Becker
http://www.op-marburg.de/Lokales/Suedkreis/Wo-sind-Clint-Finn-Yassir-und-Co
27.07.2010
Katzenfänger unterwegs? Erneut Kater in Taufkirchen verschwunden
Taufkirchen - Im Lindenschusterweg in Taufkirchen wird schon wieder eine Katze vermisst - der vierte Fall in der Gegend innerhalb weniger Wochen. Ist ein Katzenfänger am Werk?
Petra Lang vermisst ihren Kater Felix.
Während der vergangenen Wochen sind in der Siedlung nördlich des Taufkirchner Rathauses mehrere Katzen verschwunden. Eine weiteres Tier wurde beinahe entführt: Eine Anwohnerin beobachtete, wie ein Unbekannter des Tier in seinen Wagen verfrachtete und losfahren wollte. In letzter Minute konnte sie die Wagentür aufreissen und die Katze befreien.
Nun hat sich der vierte Fall in Taufkirchen ereignet: Petra Lang aus dem Lindenschusterweg 1 sucht verzweifelt ihren schwarz-weißen Kater Felix. „Wir haben alle Keller und Garagen in der Gegend abgesucht, aber er ist spurlos verschwunden“, klagt die Taufkirchnerin, die bereits Anzeige erstattet hat.
Die Polizeibeamten nehmen ihre Sorge ernst: „Wenn sich das Verschwinden von Katzen in einer Straße oder einer Gegend häuft, dann gehen wir dem nach“, so Manfred Schiefer von der Polizeidienststelle Unterhaching. Möglicherweise sei hier ein professioneller Katzenfänger unterwegs. Die Anwohner am Lindenschusterweg sind jedenfalls alarmiert: „Hier in der Gegend traut sich keiner mehr, seine Katze ins Freie zu lassen“, sagt Petra Lang.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/katzenfaenger-unterwegs-erneut-kater-lindenschusterweg-verschwunden-854940.html
26.07.2010
Bundesweit verschwinden jährlich 600 000 Katzen
Im Landkreis Nordhausen verschwinden immer wieder die geliebten Haustiere. Foto: Daniel Volkmann
Das mysteriöse Verschwinden von Haustieren im Landkreis Nordhausen beschäftigt Leserin Monique Weiß. Sie korrespondiert bundesweit mit Tierfreunden, denen Hund oder Katze gestohlen wurden. Ihnen geht es um Gesetze, die dieses schändliche Tun unter schwere Strafe stellen. Kleinfurra. Katzen und Hunde mit schönen Fellen sind für skrupellose Tierfänger ein lukratives Geschäft, informierte Monique Weiß unsere Zeitung. Anlass für ihre Warnung ist die Information von Monika Göppel. Die Nordhäuser Katzenfreundin hatte auf das Verschwinden mehrerer Katzen entlang von Durchfahrtsstraßen hingewiesen. Die Dunkelziffer verschwundener Haustiere ist höher, so Monique Weiß. Bundesweit gehen Katzenfreunde davon aus, dass pro Jahr über 600 000 Stubentiger verschwinden. Völlig unschuldig sind gerade ältere Bürger nicht, die bei so genannten Kaffeefahrten oder an Haustüren von ominösen Gesundheitsfirmen ihre Decken kaufen, die gegen Rheuma oder Schmerzen helfen sollen. Der Preis von 1700 Euro ist schon fast ein Garant fürs Heilen. "Wir haben in Erfahrung gebracht", so die Tierfreundin aus Kleinfurra, "dass 16 bis 20 identisch aussehende Katzenfelle für so eine Decke verarbeitet werden." Seit Ende 2009 besteht ein europaweites Verbot des Handels mit Katzen- sowie Hundefellen. Doch Tierfänger lassen sich nicht stören, sie betreiben über die Türkei ihre schändlichen Geschäfte weiter. Die deutschen Katzenfreunde haben Anzeige gegen eine österreichische Firma erlassen. Die hatte damit geworben, dass Katzenfell-Decken gegen rheumatische Schmerzen gut sind und Dies entspricht nicht der Wahrheit. Laut Gutachten in dieser Strafsache wurde sogar erwiesen, dass das eine Fehl-Information ist und einzig der Verdummung der Verbraucher dient. Auch im italienischen Gesetz ist inzwischen ein Verbot von Pelzen und Leder zu kommerziellen Zwecken verankert. "Es ist kein Geheimnis", so Monique Weiß, "dass auch Versuchslabors gerade jüngere Tiere kaufen. Eine sechs Monate alte Katze hat einen Verkaufspreis um die 600 Euro." Das Morden von Haustieren, so die Kleinfurraer Tierfreundin, müsse aufhören. Die Tierfänger erhalten ihre Aufträge zu bestimmten Katzenfellen in Wochentouren. Häufig sind sie in Transportern unterwegs und spionieren zuvor die örtlichen Gegebenheiten aus. So bringen sie in Erfahrung, wie viele Katzen im Terrain leben. Sie können sich überlegen, wo sie Stellung beziehen, wann es keine Beobachter gibt und sie zuschlagen. Die Aufmerksamkeit der Nachbarn ist notwendig, so die Katzenfreundin. Bei auffälligen Fahrzeugen, die nicht zum Wohngebiet gehören, sollte nicht gezögert werden, die Polizei zu informieren. "Unsere Haustiere erleiden schreckliche Qualen", so Monique Weiß. Zurück bleiben traurige Besitzer, die nicht wissen, was mit ihrem Tier passierte.
http://nordhausen.thueringer-allgemeine.de/web/nordhausen/startseite/detail/-/specific/Bundesweit-verschwinden-jaehrlich-600-000-Katzen-1150239678
26.07.2010
Keine Spur vom Katzen-Trio in Sellen
BURGSTEINFURT Gabi Hartung-Elling macht sich große Sorgen: Sozusagen über Nacht sind drei ihrer Katzen verschwunden. Spurlos. Am frühen Donnerstag-Morgen gegen vier Uhr wurde sie, die mit ihrer Familie einen Kotten in der Bauerschaft Sellen bewohnt, plötzlich geweckt: "Ich hörte lautes Blöken der Schafe und Bellen der Hunde." Schlimme Gedanken hatte sie da noch nicht.Von Christiane Hildebrand-Stubbe
Die kamen ihr erst, als "Lotti" (1 Jahr alt), "Larry" (4) und "Knöpfchen" (8) nicht, wie gewohnt, zum Frühstück an den Futternapf kamen. Bis heute ist keine der Katzen wieder aufgetaucht. Ein Umstand, den die Tierliebhaberin höchst seltsam findet. Besonders auch deswegen, weil "Knöpfchen", die älteste des Trios, noch nie den Hof verlassen hat. Und: "Dass drei Katzen auf einmal, und alle schwarz-weiß, verschwinden, hat es noch nie gegeben." Immer wieder sind in der Vergangenheit einige ihrer Katzen nicht wieder aufgetaucht - insgesamt sind es 19 (alle kastriert). Zum Teil unter mysteriösen Umständen. Im vergangenen November hatte sogar jemand ein Tier tot in einem Gebüsch abgelegt. Gabi Hartung-Elling jedenfalls hat gestern Strafanzeige erstattet. Viel wichtiger aber ist ihr, dass die drei vielleicht doch noch wieder unversehrt zurückkehren.
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/steinfurt/Keine-Spur-vom-Katzen-Trio-in-Sellen;art1005,978645
24.07.2010
Nicht nur Katze "Lucie" wird in Reisdorf vermisst
Wohin die Katzen in Reisdorf verschwinden, darüber können die besorgten Besitzer nur rätseln.
Seit Jahren verschwinden in Reisdorf Katzen auf rätselhafte Art und Weise oder tauchen nur verletzt wieder auf. Amtlich sind die Fälle nicht bestätigt, eine betroffene Familie macht sich dennoch große Sorgen. Reisdorf. Bei Familie P. herrscht verhaltene Trauer. Lucie ist verschwunden. Acht Wochen ist das schon her und die Hoffnung, dass sie wieder auftaucht, schwindet von Tag zu Tag. Lucie ist ein handzahmer, mäusejagender Stubentiger, demnächst wäre sie zwei Jahre alt geworden. Schon die Tage vor ihrem Verschwinden war sie ängstlich und vorsichtig. Lucie ist nicht die einzige verschwunde Katze in Reisdorf. In derselben Woche, das erfuhr Andrea P., nachdem sie per Aushang nach Lucie gefahndet hat, verschwand in der Nachbarstraße eine andere Katze. Ein Zufall? "Sei rund sechs Jahren verschwinden Katzen im Reisdorfer Oberdorf oder kommen schwer verletzt nach Hause", weiß Andrea P. Und die Verletzungen lassen Schlimmes ahnen: Vergiftungserscheinungen, Kieferbruch, Rückenverletzungen, selbst Pfotenverletzungen, die sich auf eine Falle zurückführen lassen, waren dabei. Treibt etwa ein Tierquäler in Reisdorf sein Unwesen? Für die Familie P. ein unheilvoller Gedanke - die Tatsachen sprechen allerdings dafür. Jedoch: Die Katzenbesitzer nehmen die Vorfälle offenbar hin. Zumindest sind sowohl den Apoldaer Tierschützern als auch dem Landratsamt keine entsprechenden Fälle bekannt geworden. Dr. Steffen Hoffmann, der Amtstierarzt, gibt jedoch zu bedenken, dass Katzen freiheitsliebende Tiere mit einem sehr großen Aktionsradius sind. Und manchmal kommen sie eben nicht wieder. Zudem kann den einsamen Jägern auch in Wald und Flur etwas zustoßen. Hinzu kommt, meint Apoldas Hundevater Harald Lisker, der in seiner Tierauffangstation selbst Dutzende Katzen beherbergt, dass es auf den Gehöften im Dorf auch freilaufende Hunde gibt, die eine Katze verletzen oder töten können. Immer mal wieder gehen zudem Berichte von ominösen "Katzenfängern" um - dann aber müssten eigentlich viel mehr Katzen fehlen, und nicht nur in Reisdorf. Familie P. bleibt verunsichert. Sie appellieren nicht nur an die Katzenfreunde, sondern auch an die, denen das Schicksal der Mäusejäger gleichgültig ist: Wer Gewalt gegen die Katzen anwendet, wer Hunde aufhetzt, Fallen stellt oder Gift legt, macht sich strafbar. Ein Appell, den Amtstierarzt Dr. Steffen Hoffmann nur begrüßen kann.
Klaus Jäger
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Nicht-nur-Katze-Lucie-wird-in-Reisdorf-vermisst-1710828660
23.07.2010
TIERE: Katzen ködern mit Mortadella
Aufregung im Brücker „Dichterviertel“
Peter Amadé Foth...
BRÜCK - Sonntag, 20.30 Uhr, im Dichterviertel: Als Peter Amadé Foth seinen „Aaron“ heranpfeift, fährt ihm der Schock in die Glieder: Mit einem Stück Wurst zwischen den Zähnen kommt der Kater angelaufen. „Damit sollte er geködert und dann getötet werden“, ist sich der 48-Jährige, zu dessen Familie schon immer ein Katzentier gehört, sicher.
Seit 6. Juli nämlich vermissen er und nicht zuletzt seine Kinder schon einen Kater. Die Hoffnung, dass er zurückkehrt, tendiert inzwischen gegen Null. Dabei beließ es Peter Amadé Foth nicht bei der üblichen Befragung der Nachbarn und dem Aushängen von Suchplakaten im Planestädtchen. Mit kriminalistischer Akribie hat er vielmehr Recherchen betrieben, „denn in den vergangenen 14 Monaten ist ein ganzes Dutzend Katzen in der Siedlung abhanden gekommen“, sagt er, der dort seit 2007 zu Hause ist. Marion Jahn hat andere Zahlen. „In diesem Jahr hat das Ordnungsamt erst eine Suchanzeige aufgenommen, wohl aber etliche Fundtiere vermitteln müssen. Voriges Jahr war das Verhältnis 7:10 für das ganze Amt Brück“, sagt die Ressortchefin. Ihr Angebot, auf Bildern die verlustig gegangenen Vierbeiner mit jenen, die vermittelt werden mussten, zu vergleichen, sei nicht in Anspruch genommen worden. Derweil habe ein Anwohner aus dem „Dichterviertel“ gegenüber der Behörde darauf verwiesen, dass er eine mindestens ähnlich aussehende Katze im Tierheim gesehen habe. Peter Amadé Foth empfindet den Einsatz der Amtsleiterin jedenfalls nicht ausreichend. Statt dessen hat er eigenen Angaben zufolge mit Betroffenen und Fachleuten die Reviere und Verhaltensweisen der Tiere in der Umgebung abgeglichen. Schließlich ist buchstäblich ein Kreis verdächtiger Personen ins Auge gefasst worden. Familie Jacobi, von deren Grundstück „Aaron“ am Wochenende getappelt kam, gehört dazu. Als Besitzerin einer Vogelvoliere seien ihr die Miezen auf dem Hof ein Ärgernis, lautet die Begründung von Foth. Das „Corpus Delicti“ – Mortadella, auf der einen Seite frisch angeschnitten, auf der anderen bereits trocken – hat Familie Foth in einer Plastiktüte zuerst den sogleich herbeigerufenen Beamten der Polizeiwache Bad Belzig präsentiert. Nun bewahrt sie die Scheibe als wichtiges Beweismittel im Tiefkühlfach auf. Denn Anzeige „wegen versuchten Diebstahls“ wurde erstattet. „Das Merkmal der Wegnahme einer Sache, des Tieres, ist nicht erfüllt“, sagt Jens Wodni nüchtern. Der Kriminalist beim Regionalkomissariat in Bad Belzig betont, das Anliegen des Bürgers ernst zu nehmen. Er sieht aber aktuell keinen Anhaltspunkt für eine Straftat. Zur rechtlichen Einordnung hat er die Staatsanwaltschaft um einen prüfenden Blick auf die Angelegenheit gebeten und sammelt noch Material. Eine Vernehmung der Beschuldigten sei aber noch nicht geplant. Am MAZ-Telefon sprachen die beiden gestern von „Verleumdung“, sie fühlen sich seit Tagen verfolgt. „Die Wurst war für den Igel“, streitet Dieter Jacobi gar nicht ab, sie ausgelegt zu haben. „Damit lässt sich nichts beweisen“, hat er laut Peter Amadé Foth am Sonntag auf den Katzenköder-Vorwurf reagiert. Und womöglich Recht damit. (Von René Gaffron)
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11853619/60889/Aufregung-im-Bruecker-Dichterviertel-Katzen-koedern-mit-Mortadella.html
23.07.2010
Neun Katzen verschwunden: Tierfänger unterwegs?
Pocking. Die Aufregung bei den Katzenbesitzern ist groß: Seit ungefähr zwei Wochen verschwinden im Pockinger Ortsteil Thalling Katzen auf mysteriöse Weise. Mindestens neun Tiere sind schon weg. „Wir haben alles abgesucht, zu Fuß, per Fahrrad, haben mit den Nachbarn geredet - nichts“, erzählt Ingrid Zinner. Sie hatte vier Katzen, doch jetzt sind zwei weg. Die neunjährige weiß-orange Lucy und die fünf Jahre alte schwarze Kiki. Von einer Nachbarin sind sogar fünf Katzen abgängig. Und auch eine Kätzin, die gerade acht Junge bekommen hat, war nicht mehr gesehen. Mittlerweile ist sie fest davon überzeugt, dass Katzenfänger in ihrem Dorf unterwegs sind.
- kol/dur
http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-28873889&Ressort=onli&Ausgabe=a&BNR=0
22.07.2010
Katzen geht es an den Kragen
In Oberachdorf bei Wörth an der Donau geht die Angst vor Katzenfängern um. „Zwei meiner drei Stubentiger sind in diesem Monat bereits verschwunden“, berichtet Christine Koth empört. Schön sieht Kater „Floh“ nach dem Haarschnitt nicht gerade aus. Seine Besitzerin hat ihm absichtlich einen komischen Stufenschnitt verpasst, um ihn vor Katzenfängern zu schützen. Denn Christine Koth ist sich sicher: „In Wörth/Donau wurden Katzen eingefangen und verschleppt. Sie selbst hat mit Gismo und Rico zwei Stubentiger verloren. „Zunächst habe ich mir nicht viel dabei gedacht, als der einjährige, schwarze Kater Gismo am Dienstag, 6. Juli, nicht mehr nach Hause kam“, berichtet die Katzenbesitzerin. Ihre Tiere verfügten über viel Freiheit und würden manchmal erst nach mehr Familie Koth fuhr mit Freunden die benachbarten Felder ab. Sämtliche Anrainer und Landwirte in der Umgebung wurden befragt und auch die Bau- und Straßenarbeiter angesprochen, ob sie ein totes Tier gesehen hätten. Gismo und Rico blieben wie vom Erdboden verschluckt. Als die besorgten Besitzer zufällig erfuhren, dass auch andere Katzen in Wörth an der Donau verschwunden sind, läuteten plötzlich die Alarmglocken. „Da sind Katzenfänger am Werk“, ist sich Christine Koth sicher. Sie äußerte auch einen Verdacht: „Immer nach einer Kleider- oder anderen Sammlung in einer Ortschaft verschwinden auch Katze.” Ihre Recherche im Internet erhärtete diesen Verdacht. Stichhaltige Beweise für den Zusammenhang gibt es aber nicht. Wenn man in einer Suchmaschine im Internet den Begriff Katzenfänger eingibt, erfährt man u. a., dass in Nachbarkreisen über 150 Samtpfoten verschwunden sein sollen. Im Netz gibt es auch und ein Forum zu diesem Thema. „Wir wollen die Katzenbesitzer in unserer Region sensibilisieren, damit sie ihre Haustiere nicht aus den Augen verlieren und den Katzen ein grausames Ende ersparen“, warnt Christine Koth. Ihren Floh hat sie unter ständiger Beobachtung. Er genießt zwar nach wie vor alle Freiheiten, doch wenn er einmal ausbleibt, wird gleich nach ihm gesucht. Mit dem Stufenschnitt wäre sein Fell für eine Rheumadecke zwar kaum noch zu gebrauchen, doch darauf allein will sich seine Besitzerin nicht verlassen. Sie denkt über eine Initiative nach, um skrupellosen Katzenfängern endlich das Handwerk zu legen.
Autor: Josef Reisenauer
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Katzen-geht-es-an-den-Kragen;art1172,6870
21.07.2010
Tierschützer in Clausthal warnen vor „Katzenfell-Mafia“
CLAUSTHAL-ZELLERFELD. Erneut verschwinden Katzen in Clausthal-Zellerfeld. Seit dem Wochenende werden mindestens zehn Tiere in drei Clausthaler Wohnvierteln vermisst. Mehrere seien jeweils gleichzeitig in derselben Nachbarschaft oder vom gleichen Besitzer verschwunden. Tierschützer vor Ort hegen deshalb den Verdacht, dass wieder einmal illegale Tierfänger im Oberharz unterwegs sind. Anwohner sollten sofort die Polizei informieren, wenn ihnen etwas Verdächtiges auffalle, etwa abgestellte Kleintransporter oder Kastenwagen, die nicht zum jeweiligen Wohngebiet gehören oder eindeutig einem Gewerbebetrieb zugeordnet werden können. Eine bekannte Masche der illegalen Tierfänger besteht darin, ein äußerlich neutrales, innen als Falle ausgebautes Fahrzeug in Wohngegenden abzustellen. Von Duftstoffen angelockt, klettern Katzen hinein, können aber nicht wieder heraus. Sie werden dann oft nach Osteuropa verkauft – an Pelzverarbeiter oder auch an Versuchslabors.
http://www.goslarsche.de/Home/harz/oberharz_arid,139284.html
21.07.2010
Katzen verschwunden: Taufkirchner sorgen sich um ihre Haustiere
Taufkirchen - In derselben Siedlung in Taufkirchen sind in den vergangenen Wochen zwei Katzen verschwunden - eine dritte wurde beinahe entführt. Hat Angst, dass Katze „Kalypso“ auch verschwindet: Dimitrios Kalynteris aus Taufkirchen. Es war vergangenen Freitag gegen Mittag: Chrisa Passous Nachbarin stand am Küchenfenster und schaute auf die Straße. „Ah, da ist Kalypso“, dachte sie, als sie das vertraute Klirren des Glöckchens hörte, das die Katze um den Hals trägt. Das Tier schlich wie so oft um die geparkten Autos im Lindenschusterweg. Doch als die Nachbarin das nächste Mal aus dem Fenster sah, traute sie ihren Augen nicht: Ein Fremder nahm das Tier, beförderte es in sein dunkelgraues Auto und fuhr los. Sofort stürmte die Frau auf die Straße, riss die Tür des Wagens auf und herrschte den etwa 50-Jährigen an: Was ihm einfalle, eine fremde Katze mitzunehmen? Der gut gekleidete Unbekannte versuchte sich zu rechtfertigen: Er wolle das Tier dem Tierschutzverein übergeben, weil es verwahrlost sei. „Totaler Quatsch. Unsere Katze hat schönes Fell, ist gut genährt und trägt ein Halsband“, regt sich Chrisa Passou darüber auf. Die 36-Jährige bekam ihr Haustier zwar wieder, hat aber Angst, dass es doch noch verschwindet. Was ihr Sorge bereitet: In unmittelbarer Nachbarschaft werden zwei weitere Katzen vermisst. Erik Dudczak (30), wohnhaft in der Schlesierstraße, sucht seit dem 14. Juni seine getigerte, achtjährige Katze „Maupa“. Besonderes Kennzeichen: ein dreieckiger weißer Fleck am Hals. Der Taufkirchner rief nächtelang nach dem Tier, verteilte Dutzende Zettel mit Bildern - vergeblich. Genauso ergeht es Klaus Müller aus dem Lindenschusterweg mit seinem Kater „Muffin“: Am 9. Juli ließ er das Tier der Rasse „Exotic Shorthair“ ins Freie - seitdem fehlt jede Spur des hübschen grauen Katers mit schwarzen Streifen, der aussieht wie die Katze aus der Whiskas-Werbung. Daran, dass irgendein Fremder den Kater entführt haben könnte, will er gar nicht denken: „Uns blutet das Herz, weil er weg ist.“
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/unt0000000186296-MI2903-848236.html
20.07.2010
Familie vermisst zwei Katzen
Großer »Schwund« in Woffenbach Viele Ursachen sind möglich
NEUMARKT/WOFFENBACH - Eine Familie in Woffenbach vermisst seit Wochen zwei Katzen. Die Tiere sind spurlos aus dem Haus in den Gartenäckern verschwunden. Wieder einmal geht die Befürchtung um, dass Katzenfänger unterwegs sein könnten. Allerdings wurden solch finstere Gesellen noch nirgends erwischt. Die Familie hat alles getan für die Sicherheit ihrer Lieblinge. Die Katzen sind tätowiert und gegen alle einschlägigen Krankheiten geimpft.
Viele verschwunden
In Woffenbach soll zuletzt eine ganze Reihe von Katzen verschwunden sein. Das räumt auch Waltraud Fuchs, die Leiterin des Tierheims, ein. Allerdings sagt sie: »Woffenbach ist ein ländlicher Stadtteil, in dem es sehr viele Katzen gibt. Wo viele Katzen sind, verschwinden auch viele«. Das könne allerlei Ursachen haben. Manche werden von Autos überfahren und getötet, oder so verletzt, dass sie sich zum Sterben irgendwo verkriechen. Andere entdecken die Freiheit auf den umliegenden Feldern und bequemere Naturen die nette Oma, die sie füttert, ohne Schmusegegenleistung einzufordern.
http://www.nm-online.de/artikel.asp?art=1264069&kat=16
20.07.2010
Katzen verschwinden spurlos
Familie Hartmann fürchtet, dass ein Katzenfänger ihre Lieblinge „Rico“ und „Shet“ erwischt hat.
Neumarkt/Woffenbach. Heidi Hartmann aus Woffenbach ist verzweifelt. Seit Wochen suchen sie und ihre Familie nach ihren beiden Katzen. Der süße Kater „Rico“ – er ist ganz rot und hat nur ein weiße Schwanzspitze – ist bereits seit acht Wochen verschwunden. Heidi Hartmann und ihre Tochter Maria befürchten, dass der kleine, ein Jahre alte Kater von einem Katzenfänger erwischt wurde. „Im ganzen Stadtteil fehlen Katzen, auffällig ist, dass die gepflegte, schönen und kastrierten Tiere verschwinden“, klagt die Tierfreundin. In der Familie lebte neben „Rico“ noch die vier Jahre alte Kätzin „Shet“, eine hübsche Hauskatze mit grauem Fell. Von ihr fehlt seit fünf Wochen jede Spur. Familie Hartmann tut alles, um ihre Lieblinge wieder zu finden. Sie schalteten Anzeigen im Tagblatt, fragten überall – beim Tierheim, bei der Polizei, in der Nachbarschaft. Nichts. Im Tierheim Neumarkt kennt man solche Fälle. Waltraud Fuchs, die Leiterin des Tierheims, wird immer wieder mit solchen Fällen konfrontiert. Im Oktober 2008 hatte das Tagblatt beispielsweise über den Fall von Familie Hünninger berichtet. Zwei schwarze Katzen waren damals verschwunden. Anzeichen für Katzenfänger gäbe es im aktuellen Fall eher nicht, hieß es gestern aus dem Tierheim. Zudem könne es im Sommer durchaus vorkommen, dass Katzen wochenlang wegbleiben – vor allem Kater, wenn sie auf Brautschau sind.
http://www.mittelbayerische.de/region/neumarkt/artikel/katzen_verschwin
den_spurlos/571388/katzen_verschwinden_spurlos.html
20.07.2010
Katzenbesitzer im Glück und in Not
Wieder da: Der kleine Familienkater Horst.
Der geliebte Familienkater Horst, der seit drei Wochen an der Moskauer Straße in Weimar West schmerzlich vermisst wurde, ist wieder zu Hause. Ein anderes Kätzchen wird hingegen schmerzlich vermisst. Weimar. Eine engagierte Frau aus dem Verein "Tierfreunde und Tierschützer" habe Kater Horst an einem späten Abend entdeckt, als sie ihre Futterstelle betreute. "Ich bin sehr glücklich, dass mein Kater doch noch gefunden wurde", schrieb Leserin Katrin Wurmstich an unsere Zeitung. Es grenze wirklich an ein Wunder, dass Horst einen Sturz aus dem vierten Stock ebenso überlebt hat wie anschließend knapp drei Wochen im Freien bei meist großer Hitze und viel Straßenverkehr in der Umgebung. Der Kater, der zuvor die Wohnung noch nie verlassen hatte, sei natürlich sehr dünn geworden. Ausdrücklich bedankte sich Katrin Wurmstich beim Weimarer Tierschützer-Verein für die Unterstützung bei der Suche nach Kater Horst und auch bei ihrer Zeitung. Dieses Kätzchen wird weiter vermisst. Hinweise zum Verbleib der Kleinen sind unter (0170) 561 18 44 erbeten.
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Katzenbesitzer-im-Glueck-und-in-Not-698590476
20.07.2010
"Minka" verschwindet spurlos
Von Thomas König am 18. Juli 2010 15:48
WALTROP. Hannelore und Heinz Wrana sind erschüttert: Unter mysteriösen Umständen ist ihre Katze „Minka“ verschwunden. Wranas vermuten, sie wurde gestohlen – von der Fensterbank weg. Hannelore und Heinz Familie Wrana sowie Kater Peter vermissen Katze Minka, die unter merkwürdigen Umständen verschwunden ist. „Anders können wir uns das nicht erklären“, sagt Heinz Wrana. Am späten Donnerstagabend, 15. Juli, ist die rot-getigerte Katze aus der Wohnung der Wranas an der Brockenscheidter Straße 6 verschwunden. Weil es über den Tag sehr heiß war, hatten Wranas spät Abends die Balkontür zum Garten und das Badezimmerfenster zur Straße geöffnet. Wranas hielten sich mit Kater „Peter“, dem Bruder von „Minka“, im Wohnzimmer auf. Die Katze saß, wie so oft, vier Meter weiter auf der Fensterbank des Badezimmers. „Um 22.30 Uhr war sie noch da. Uns ist nichts weiter aufgefallen, wir haben nur ein komisches Geräusch gehört, das hätte alles mögliche sein können, da haben wir uns nichts bei gedacht. Aber seit 22.45 Uhr ist Minka spurlos verschwunden“, sagt Hannelore Wrana. Dass die Katze selbst aus dem Fenster gesprungen sein könnte, halten Wranas für ausgeschlossen: „Beide Katzen sind von klein auf seit über zwölf Jahren bei uns. Das sind reine Stubentiger. Die gehen höchstens Mal auf den Balkon, haben aber überhaupt keinen Drang nach draußen“, sagt Heinz Wrana. Deshalb glauben Wranas, jemand hat die Katze gepackt und mitgenommen. Obwohl das Fenster von der viel befahrenen Brockenscheidter Straße aus gut zu sehen ist und immerhin in knapp zwei Metern Höhe liegt. Heinz Wrana: „Wir haben tagelang die ganze Umgebung abgesucht und gerufen. Nichts. Keine Spur.“ Er und seine Frau hoffen nun, dass jemandem zur fraglichen Zeit vor ihrer Wohnung etwas aufgefallen ist und sie ihre „Minka“ doch noch zurück bekommen. Die Katze ist rot-getigert, zierlich und Menschen gegenüber scheu. Über eine registrierte Tätowierung ist die Katze eindeutig zu identifizieren.
Hinweise an die Familie Wrana, Tel. 0 23 09 - 60 05 50
http://www.waltroper-zeitung.de/lokales/waltrop/Minka-verschwindet-spurlos;art1010,246796 18.07.2010
Ochtmissen hat Angst vor einem Katzen-Kidnapper
Lüneburg. Bei Katzenhaltern in Ochtmissen geht schon seit Längerem die Angst um. „Achtung! Da in letzter Zeit einige Katzen verschwunden sind, vermuten wir […], dass sich Katzenfänger in der Gegend herumtreiben […]!“, warnt ein Schild in der Brückenstraße die Anwohner. Für die Ochtmisserin Angelika Schütte aus der Straße Backsteinhof kommt diese Warnung zu spät. Seit mittlerweile zwei Wochen ist ihre Grisu nicht mehr da: „Zuletzt habe ich sie am 4. Juli gesehen“, erzählt sie. Seitdem gibt es keine Spur von ihrem 7-jährigen Stubentiger. Dass Grisu sich einfach aus dem Staub gemacht hat, glaubt die Tierliebhaberin nicht: „Sie ist viel im Freien unterwegs gewesen. Aber spätestens um halb zwölf ist sie abends immer wieder heimgekommen.“ Bis auf vor zwei Wochen, als sie einfach weg blieb. Angelika Schütte glaubt auch nicht, dass ihre Katze einfach so mit anderen Menschen mitgegangen ist. „Sie ist richtig kratzbürstig gegenüber Fremden – manchmal auch gegenüber uns.Warum sollte sie also einfach mit jemandem mitgehen?“, fragt sie. Dazu lässt die Tatsache, dass seit einem halben Jahr immer wieder Katzen aus dem Ochtmisser Wohngebiet verschwinden, die Angst vor einem „Catnapper“, der die Tiere klaut, größer werden. „Mehr als zwölf Katzen sind seit Ende 2009 weg“, weiß Angelika Schütte. Davon der Großteil in ihrer Nachbarschaft: „Nicht nur im Backsteinhof, auch im Teilfeld, in der Bernsteinstraße, An den Krummstücken vermissen Familien ihre Tiere“, sagt sie. Diverse Vermissten-Anzeigen zieren mittlerweile die Wege. Für Polizei-Sprecher Kai Richter ist diese Zahl der verschwundenen Katzen in Ochtmissen neu: „Uns liegen keine Anzeigen vor“, sagt er. Wer aber konkret und glaubhaft angeben könne, dass die Katze gestohlen und nicht einfach entlaufen sei, „der sollte das auch zur Anzeige bringen“, so Richter. Denn: „Nur dann können wir der Spur auch nachgehen. Besonders, wenn uns mehrere Fälle aus einer Region bekannt sind“, ermutigt er die Familien für den Weg zur nächsten Polizei-Wache. Angelika Schütte glaubt mittlerweile nicht mehr an eine Rückkehr ihrer Grisu, „aber vielleicht können wir Katzenbesitzer besonders aus Ochtmissen ein bisschen sensibilisieren“, hofft sie.
http://www.luenepost.de/index.php/redaktionelles-mainmenu-63/2602-ochtmissen-hat-angst-vor-einem-katzen-kidnapper-
17.07.2010
Polizei eingeschaltet
Kater vom Kiefernweg schon wieder angeschossen
NEUENKIRCHEN Entsetzen bei einer Familie am Kiefernweg: Schon zum dritten Mal ist auf ihren Kater geschossen worden. Schwer verletzt schleppte sich das Tier nach Hause. Die Familie, die namentlich nicht genannt werden möchte, wendete sich jetzt an unsere Redaktion.Von Gerald Meier-Tasche
Wer tut so etwas? Der Kater Wotan ist am Hals verletzt. Hier schlug ein Luftgewehr-Geschoss durchs Fell der Katze.
Sie habe sie den Kater am Dienstag dieser Woche schwer verletzt im Garten gefunden. Die Tat hat sich vermutlich gegen 18.30 Uhr ereignet. Es ist demnach gezielt auf den Kater geschossen worden, er wurde drei Mal im Brustbereich getroffen. Es wird angenommen, dass es sich um einen geübten Schützen handeln muss.
Wotan hat noch Glück gehabt
„Die Art des Einschussloches und der Verletzung lassen nach Aussage des Tierarztes auch hier, wie in den beiden zurückliegenden Fällen, wieder auf einen Schuss mit einem Luftgewehr schließen“, teilte die Familie mit. Der Schütze wird in einem Radius von maximal 200 Metern um den Kiefernweg vermutet, da der Kater seinen heimatlichen Garten nach Aussage der Familie nur für kurze Distanzen verlässt und durch den Schuss auch so stark verletzt wurde, dass er sich nur noch ein paar Meter weit schleppen konnte. „Unser Kater Wotan hat noch Glück gehabt, dass er so ein großes Tier ist. Eine kleine Katze hätte diese Schüsse nicht überlebt.“
Es gibt schon Hinweise auf den Täter
Wie in den beiden letzten Fällen wurde die Tat bei der Polizei angezeigt. Es gingen bereits konkrete Hinweise aus der Nachbarschaft auf potenzielle Täter ein. „Es konnte sich jedoch kein Zeuge finden, der die Tat beobachtet hat. Es wäre schön, wenn jemand helfen könnte und auch den Mut hätte, zur Polizei zu gehen“, bittet die Familie um Mithilfe bei der Aufklärung.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Neuenkirchen entgegen.
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/neuenkirchen/Kater-vom-Kiefernweg-schon-wieder-angeschossen;art997,971826
17.07.2010
Katzen immer noch verschwunden
Peta erhöht Belohnung auf 1000 Euro
WEILIMDORF/ GERLINGEN
Noch immer gibt es keine Hinweise auf den Verbleib der Weilimdorfer Katzen, die vor einigen Wochen spurlos verschwanden. Insgesamt gelten mittlerweile mindestens sechs Tiere als vermisst. Eine betroffene Katzenhalterin fand etwa einen Monat vor Verschwinden des eigenen Tieres einen Zettel in ihrem Briefkasten mit der Beschriftung: "Es gibt mal wieder zu viele Katzen in dieser Gegend." Ob die Nachricht nur ein dummer Spaß war oder tatsächlich von einem Tierquäler und dem späteren Täter stammt, ist unklar. Doch die Angst vor einer möglichen Tierquälerei geht in Weilimdorf um: zahlreiche besorgte Katzenhalter meldeten sich bei der Gerlinger Tierrechtsorganisation Peta. Aus diesem Grund erhöht Peta die ausgesetzte Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, von 500 Euro auf insgesamt 1000 Euro.
Zeugen wenden sich bitte - gerne auch anonym - an Peta unter 0176 / 64 81 20 91 oder direkt an die Polizei. "Die Suchplakate hängen in Weilimdorf aus, doch leider ging bislang kein Hinweis bei uns ein", so Kampagnenleiterin Nadja Kutscher von Peta. "Es bleibt weiter unklar, was wirklich mit den Katzen geschehen ist, doch eine Tierquälerei ist nicht auszuschließen."
http://www.stuttgarter-wochenblatt.de/stw/page/detail.php/2559095
15.07.2010
Verschwundene Katzen Weggelaufen, totgefahren
GREVEN Kitty ist weg. Hat sie sich verlaufen? Gift gefressen? Ist sie unter die Räder gekommen? Oder haben tatsächlich professionelle Katzenfänger sie entführt? Viele Leser reagieren weiterhin auf unsere Berichterstattung zu verschwundenen Katzen in Greven und Umgebung.Von Eva Eisman
Selbst aus Niedersachsen melden sich Tierhalter und berichten von fast zeitgleichem Verschwinden mehrerer „sehr häuslicher“ Tiere und ihrem Verdacht, dass professionelle Katzenfänger am Werk waren.
Spurlos verschwunden sind im Laufe der vergangenen zweieinhalb Jahre auch insgesamt sieben Katzen von einem Hof in Gimbte. Zusätzlich zu den Verkehrstoten, sagt der Besitzer: Die tauchten am Straßenrand immer wieder auf. Und auch das eine Tier, das er mit ausgerissenem Schwanz tot im Feld fand, zählt er nicht als vermisst. „Die haben sie totgeschlagen, da bin ich mir sicher.“
"Ich hau sie tot!"
Kein Wunder, sagt ein anderer Grevener: „Wenn Katzen nachts durch die Wohngebiete schleichen, rumpinkeln und durch offene Fenster in den Kinderwagen springen, würde ich auch irgendwann sagen: ,Ich hau sie tot!‘“ Ernst meint er selbst die Drohung nicht, andere sind womöglich weniger zimperlich. Dass Katzen getötet werden, vergiftet oder erschossen, das komme in Einzelfällen „immer mal wieder“ vor, berichtet auch Udo Potthoff, Pressesprecher der Kreispolizei. Davon abgesehen gebe es jedoch zu vermissten Katzen „keine polizeilichen Erkenntnisse“ – und schon gar keine Hinweise auf Katzenfänger im Kreis Steinfurt.
Felljäger unwahrscheinlich
Auch Anja Vogt, Leiterin der Katzenhilfe Greven, hält es für unwahrscheinlich, dass in Deutschland Katzen wegen ihrer Felle gefangen werden. „Gegerbt werden die in Asien, dort gibt es genug Tiere auf den Straßen.“ Und für Versuche bevorzugten wissenschaftliche Labors selbst gezüchtete Tiere, deren Gesundheitszustand sie genau kennen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Katzen verschwinden können: Im ländlichen Bereich vermutet Vogt hinter vielen Fällen Jäger; ist in der Stadt eine Katze verschwunden, fragt sie zuerst: „Gibt es in der Nachbarschaft Taubenzüchter?“ Und auch zahme Tiere, die sonst nie weit laufen, könnten in Panik geraten, auf eine Straße rennen und überfahren werden.
Schnelle Verwesung
Nicht immer finde man dann den Kadaver. „Bei diesen Temperaturen verwesen die, so schnell können Sie gar nicht gucken.“ Und wenn rollige Katzen oder Kater auf Freiersfüßen auf weite Wanderschaft gehen, können nur Chips oder Tätowierungen sie identifizieren. Außerdem: Nicht jeder Finder melde ein zugelaufenes Tier. Manche Halter haben aber auch Glück und finden ihre Katze wieder. So eine Grevener Leserin: Ihre Lisa war auch verschwunden, einfach nicht wiederzufinden. Was geholfen hat: nachts die Umgebung abzusuchen, „gegen vier Uhr, wenn kein Verkehrslärm mehr stört“, und das Tier leise bei seinem Namen zu rufen. Darauf reagierte Lisa mit einem lauten „Mau, mau“.
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/greven/Weggelaufen-totgefahren;art967,967243
12.07.2010
Wo sind die 14 Katzen geblieben?
Von Bernd-Olaf
Tierschützer glauben nicht an einen Zufall. Norderstedter Polizei sieht keinen Handlungsbedarf, weil der Anfangstatverdacht fehlt
Norderstedt. Snoopy, Tarzan und Flummi teilen mit elf anderen Stubentigern ein Schicksal: Die drei Hauskatzen aus Norderstedt sind in den vergangenen acht Wochen spurlos verschwunden. Tierschützer, allen voran Katrin Witthöft, wollen (neuerlich) nicht an Zufälle glauben - und vermuten, dass Tierfänger in der Stadt unterwegs seien könnten. Die 2. Vorsitzende des Tierschutzvereins Westerwohld ist, wie berichtet, in ein bundesweites Netzwerk von Aktivisten eingebunden, die hinter dem Verschwinden von jährlich bis zu 300 000 Katzen in Deutschland systematische Machenschaften organisierter Tierfänger vermuten. "Wenn ich auf meine Statistik gucke, ist das auffällig", sagt Katrin Witthöft, die seit 2006 akribisch Buch über verschwundene Tiere aus der Region führt. Mathias Lüdke, Leiter der Polizeidienststelle Norderstedt-Mitte, und seine Kollegen sehen die Auffälligkeit indes nicht. Örtliche Katzenbesitzer, die Anzeige erstatten wollten, seien abgewiesen worden, so Katrin Witthöft. Dazu erklärte Lüdke: "Wenn es keinen Hinweis auf eine Straftat gibt, besteht kein sogenannter Anfangstatverdacht." Auch die Kieler Staatsanwaltschaft sieht keinen Anfangstatverdacht Diese Position werde auch von der zuständigen Staatsanwaltschaft Kiel vertreten. Selbstverständlich, so der Dienststellen-Leiter, sei man an einer guten Zusammenarbeit mit Tierschützern interessiert: "Wenn es Hinweise auf böse Menschen gibt, wenn wir konkrete Angaben zu verdächtigen Fahrzeugen haben, werden wir aktiv." Die Tierschützer aber sehen ihre Hinweise an Katzenbesitzer kontakariert, das Verschwinden von Tieren bei der Polizei anzuzeigen - und zwar nach Ablauf von drei bis vier Wochen und der ergebnislosen Eigensuche. Wie es auf der Internetseite des Deutschen Tierschutzbundes heißt, ist die Polizei verpflichtet, Strafanzeigen aufzunehmen, wenn ein Tierdiebstahl angezeigt wird. Allerdings spricht auch der Dachverband der Tierschützer davon, dass "relativ konkrete Anhaltspunkte oder Verdachtsmomente vorliegen" müssten. Die sah der Chef der Norderstedter Dienststelle nicht. "Wenn zum Beispiel sechs Katzen aus einer Straße in einer Nacht verschwinden, sind die sicher nicht alle weggelaufen. Aber einen solchen Fall hatten wir hier noch nicht." Für Sylvia Rückert, Vorsitzende des Tierschutzvereins Westerwohld mit Sitz in Henstedt-Ulzburg, besteht die Grundproblematik darin, dass "ich ein Fahrrad zwar jederzeit als gestohlen melden kann, ein Tier aber offenbar nicht". Dadurch werde das Lebewesen "abgewertet". Die Vereinsvorsitzende gesteht ein, dass der organisierte Tierdiebstahl bisher "nicht zu 100 Prozent sicher nachgewiesen worden ist". Wer seiner Katze zu viel Freiheit lässt, merkt das Verschwinden viel zu spät Katrin Witthöft hingegen sieht dank ihrer Statistik ihren Verdacht bestätigt: "Vorher sind vier Monate lang keine Katzen aus Norderstedt verschwunden. Und jetzt, innerhalb kurzer Zeit, gleich 14 Tiere." Die Katzenschützerin steht regelmäßig in Kontakt auch mit Bauhöfen und Straßenmeistereien. Werden Tiere überfahren, erfolgt ein Abgleich mit der Verschwundenenliste. Katrin Witthöft wünscht sich von Katzenbesitzern, dass diese mehr auf ihre vierbeinigen Lieblinge achten. Wer der Katze allzu viel Freiheit lasse, merke viel zu spät, wenn Mietzi verschwunden ist. In jedem Fall, so der Rat aller Tierschützer, sollten auch Katzen gechipt und registriert werden. Was sollten die Besitzer zunächst tun, wenn ihre Katze weg ist? Tierschützer raten zur Suche in der Umgebung, derweil häufig genug Katzen unabsichtlich in Garagen und Kellern eingesperrt würden. Wer nachts sucht, hört besser, wenn ein gefangenes Tier "um Hilfe" miaut. Weiter sollten Nachbarn verständigt, Suchzettel aufgehängt, eventuell Anzeigen in lokalen Zeitungen aufgegeben werden. Nicht selten stellt sich heraus, dass Katzen "umgezogen" sind, um einige Zeit später im neuen Zuhause aufzutauchen.
http://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article1561779/Wo-sind-die-14-Katzen-geblieben.html
09.07.2010
Riesebyer Katzenhalter sorgen sich um ihre Samtpfoten
Plötzlich waren sie spurlos verschwunden. Eine Gruppe von Katzenhaltern aus Rieseby ist besorgt und aufgebracht. Drei Tage lang waren "Luna", "Maine Coon" und knapp 18 andere Samtpfoten wie vom Erdboden verschluckt. Jetzt sind die Lieblinge zurück, allerdings verwirrt, verletzt, ängstlich. "Seit zehn Tagen bin ich nur am telefonieren. Ich bekomme so viele Anrufe aus Rieseby und auch Kosel. So viele Katzen auf einmal - das kann kein Zufall sein", sagt Alexandra Lienhöft, die ihre norwegische Waldkatze "Luna" ebenfalls drei Tage lang vermisste, jetzt aber wieder im Arm hält. Zusammen mit Anja Greve hat die Tierfreundin Aushänge in der Sparkasse, beim Bäcker und im Edeka-Supermarkt gemacht und ist so zur Anlaufstelle für die verzweifelten Tierhalter geworden, deren Katzen verschwunden waren und zum Teil noch sind, denn "Main Coon" von Familie Marschall hat den Weg nach Hause noch nicht gefunden. Andere sind mit Verletzungen zurückgekehrt, so wie "Fipsy", die Hauskatze von Anja und Carsten Grewe aus Rieseby, beispielsweise mit doppeltem Splitterbruch. "Ein Tierarzt hat bestätigt, dass Fremdeinwirkung, Schläge mit einem Stock oder eine Schlinge dafür verantwortlich sind", sagt Lienhöft empört. Und so hegen sie und ihre Leidensgenossen einen Verdacht und befürchten, dass Schlepperbanden ihr Unwesen im Kreis Rendsburg-Eckernförde treiben, ganze Orte im Umland ausspionieren, und Haustiere heimlich entwenden. "Seit die Grenzen offen sind, ist man davor leider nicht mehr gefeit", sagt Lienhöft, die bereits Kontakt zu der ehrenamtlichen Tierschutzplattform "www.tierdiebstahl.de aufgenommen hat und darüber Kontakt zu Alexandra Bräutigam geknüpft hat. Bräutigam bestätigt: "Es ist Tatsache, dass gefangen wird wie nie zuvor." Dabei ginge es immer in zwei Richtungen: Entweder landen die Felle der Tiere auf dem Schwarzmarkt oder sie würden Opfer illegaler Tierversuche, so Bräutigam. "Meine Tiere kommen nachts nicht mehr raus", sagt Lienhöft und warnt Tierhalter, auch die von kleineren Hunden davor, ihre Tiere aus den Augen zu lassen. Ebenso rät sie jedem Betroffenen, Anzeige bei der Polizei zu erstatten, denn diese liegen der Polizeistation nach Angaben von Polizist Stefan Neumeister in Rieseby bisher nicht vor. Zwar habe er von den Gerüchten gehört, jedoch gebe es bisher nur vage Vermutungen. In Anbetracht dessen, "sei es schwierig, etwas zu unternehmen", so Neumeister. Auch eine Anzeige wegen Missachtung des Tierschutzgesetzes gegen Unbekannt habe bei dieser Informationslage wenig Aussichten auf Aufklärung, sagt er.
http://www.shz.de/nachrichten/lokales/eckernfoerder-zeitung/artikeldetails/browse/1/article/809/riesebyer-katzenhalter-sorgen-sich-um-ihre-samtpfoten.html
07.07.2010
Katzenfänger in Greven?
GREVEN Professionelle Katzenfänger, gibt es die eigentlich? Im Ordnungsamt Greven und auch bei der Polizei ist man da sehr skeptisch. Anders sehen es jedoch einige Katzenhalter.Von Peter Jalufka
Werden Grevens Stubentiger von Katzenfängern für Tierversuche verschleppt? Dubiose Altkleidersammlungen mit Körben, ängstigen die Katzenbesitzer. Die sind der festen Überzeugung, dass Tierverluste vor allem dann gehäuft auftreten, wenn Körbe für Altkleider- oder Schuhsammlungen in den Straßen verteilt werden. Auffälligerweise fänden diese Sammlungen eher in Siedlungen und abseits liegenden Straßen statt, wo ein "Katzenklau" unbeobachteter sein könnte.
Wie die angeblichen Katzenfänger vorgehen, darüber gibt es nur vage Vermutungen. So ist manchmal bei den Katzenfreunden von präparierten Körben die Rede oder von Lieferwagen, die im Boden eine Klappe hätten, durch die die Katzen, mittels Duftstoff angelockt, ins Wageninnere kämen.
Mit Duftstoff angelockt
Dort würden sie dann betäubt. Was wollen die Fänger mit den Katzen? Auch darauf glauben die Tierschützer eine Antwort zu haben. Zum einen seien Katzen für Tierversuche gefragt, zum andern aber gäbe es einen florierenden Handel mit Katzenfellen. Begehrt vor allem bei Rheumakranken, deren Schmerzen diese Felle dem Aberglauben nach lindern würden.
Zurzeit gibt es in Greven wieder eine dieser "dubiosen" Altkleidersammlungen. In einigen Straßen wurden die entsprechenden Körbe verteilt. So auch in der Brockstraße, wo Maria Rolfes (Name von der Redaktion geändert), Besitzerin von zwei Katzen, wohnt.
Nicht ernst genommen
In der Nacht, nachdem die Körbe aufgestellt worden waren, ließ sie gegen drei Uhr ihre beiden Katzen Ricky und Lilly hinaus. Ricky kam zurück, Lilly nicht mehr. Maria Rolfes ist davon überzeugt, dass ihre Lilly Katzenfängern zum Opfer gefallen ist. Ihre Vermutung hat sie dem Ordnungsamt und der Polizei gegenüber geäußert, wurde damit aber nicht ernst genommen.
Deshalb wand sie sich an die Grevener Zeitung, um herauszufinden, ob in der letzten Woche auch andere Katzenbesitzer ihren Stubentiger verloren haben. Wer also seit kurzem seine Katze oder seinen Kater vermisst, der kann sich in der Redaktion der Grevener Zeitung melden unter Tel. (0 25 71) 93 33 40 oder per E-Mail an redaktion@grevener-zeitung.de .
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/greven/Katzenfaenger-in-Greven-;art967,961690
07.07.2010
Katze gestohlen: Diebe wurden beobachtet
Im Pausenhof des Friedrich-König-Gymnasiums in der Friedrichsstraße in der Zellerau haben ein Mann und zwei Frauen einen grau-schwarzen Kater gestohlen. Zellerau (clap) – Sie wurden am Freitag, 2. Juli, gegen 20 Uhr dabei beobachtet, wie sie den Kater mit Namen „Pirat“ mit einem Spielzeug anlockten, ihn hochnahmen und in Richtung Hartmannstraße weggingen. Die Eigentümerin des Tieres hat bereits Suchplakate aufgehängt. Der Mann soll etwa 35 Jahre alt gewesen sein. Die Polizei ermittelt: Tel. 09 31/457-1530.
http://www.primaso.de/default.aspx?ID=5473&showNews=767704
06.07.2010
Katzenfängergerüchte:
Kronacher Polizei hat keine Warnung heraus gegeben
Seit einigen Tagen kursieren im Raum Kronach und Kulmbach Warnungen vor Katzenfängern. Der Kronacher Tierschutzverein sieht eine Häufung von Meldungen über verschwundene Katzen in Marktrodach, Nurn und Zeyern und hat sich an die Öffentlichkeit gewendet. Eine Rolle soll ein weißer Transporter mit ausländischen Kennzeichen spielen. Die Kronacher Polizei allerdings hat keine Warnung heraus gegeben und wehrt sich auch gegen Behauptungen, man warne vor speziellen Fahrzeugen oder gar Katzenfängern. Der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Kronach, Uwe Herrmann:Wir können nicht warnen, bei uns wird keine Anzeige in der Richtung bearbeitet. Es verschwinden öfters Katzen, ich hab extra noch mal nachgeschaut, also es war wohl vor vier bis fünf Wochen ein Vorfall in Weißenbrunn, wo einige Katzen verschwunden sind. Dann hat man in dem Raum einen Uhu gesehen, also der könnte es gewesen sein. Also es ranken sich wilde Storries um das Verschwinden der Katzen wir führen aber keine Ermittlungen diesbezüglich.Dass vor allem im Frühjahr immer wieder Katzen verschwinden, ist nach Herrmanns Ansicht auf mehrere Umstände zurück zu führen. Ein solcher Umstand sei zum Beispiel, dass es im Kronacher Raum aktuell drei Uhu-Horste gebe und der Nachtraubvogel habe durchaus Katzen auf der Speisekarte für seine Jungen, sagt der Kronacher Polizeibeamte.
http://www.radio-plassenburg.de/default.aspx?ID=7056&showNews=767391
06.07.2010
Tierfänger treiben ihr Unwesen im Landkreis Kronach!
Achtung Katzenbesitzer! Es sieht ganz so aus, als ob Tierfänger im Landkreis Kronach aktiv sind. In letzter Zeit gehen im Tierheim immer mehr Meldungen vermisster Katzen ein, wobei der Bereich Nurn – Zeyern – Marktrodach hauptsächlich betroffen zu sein scheint. Doch es sind nicht nur die unauffindbaren Stubentiger, die uns stutzig machen. Bereits mehrere Anwohner berichteten uns nun unabhängig voneinander, im zeitlichen Zusammenhang mit dem Verschwinden der Katzen einen weißen Kleintransporter ohne Fenster und Aufdruck und mit polnischem Kennzeichen gesehen zu haben. Leider gelang es bisher jedoch niemand, sich das Nummernschild zu notieren, da der Wagen hauptsächlich nachts und teilweise sogar ohne Licht fahrend beobachtet wurde. Der Verdacht, dass es sich hierbei um einen Tierfänger handelt, erscheint uns sehr hoch. Wir möchten daher alle Einwohner und vor allem alle Katzenbesitzer zu größter Aufmerksamkeit und Vorsicht aufrufen. Bitte halten Sie alle die Augen offen! Falls Sie nähere Angaben zum Verschwinden der Katzen oder zu dem betreffenden Fahrzeug machen können, wenden Sie sich bitte sofort an die nächste Polizei-Dienststelle! Vielleicht schaffen wir es, den Verbrechern das Handwerk zu legen, wenn wir alle zusammenarbeiten und gemeinsam die Augen offen halten!
http://www.tierheim-kronach.de/?p=14312
02.07.2010
Tieren juckt bei Hitze das Fell - Sie büxen aus
Aachen (dpa/lnw) - Mit steigenden Temperaturen juckt den Haustieren wohl das Fell: Überdurchschnittlich viele suchen das Weite. Diese Woche meldeten 30 Besitzer der Aachener Polizei den Verlust ihrer ausgebüxten Tiere. So ziemlich alles war dabei: Hunde, Katzen, Rinder, Kälber, ein Pferd und ein Papagei. Im Schnitt werden pro Woche nur fünf Haustiere vermisst gemeldet. Spaziergänger sichteten im Aachener Stadtteil Richterich eine Schlange und alarmierten die Polizei. Als die Beamten kamen, war das Tier weg. Selbst dem war es wohl zu heiß, mutmaßte die Polizei augenzwinkernd: Es hatte ein paar Teile seiner Haut zurückgelassen.
http://www.bild.de/BILD/regional/duesseldorf/dpa/2010/07/02/tieren-juckt-bei-hitze-das-fell--sie-buexen.html
02.07.2010
Bislang nur ein Gerücht
Freizeit - Angeblich sind derzeit in und um Kaufbeuren Tierfänger unterwegs
Tierfänger sollen sich angeblich im Raum Kaufbeuren herumtreiben. Das vermutet eine AZ-Leserin und wandte sich besorgt an die Kaufbeurer Lokalredaktion. Doch der zuständigen Kaufbeurer Polizeiinspektion ist davon nichts bekannt: Weder haben Polizisten dergleichen beobachtet, noch seien Anzeigen dazu eingegangen, erklärt Polizeihauptkommissar Thomas Wegst. Er verweist aber darauf, dass Tierentführungen nur schwer nachzuweisen sind. Schließlich könnten die Vierbeiner auch einfach ausgerissen sein. Zudem komme das Gerücht von Tierfängern immer wieder auf: «Aber erwischt haben wir noch keinen», so Wegst. Das deckt sich auch mit den Erfahrungen, die im Tierheim Beckstetten gemacht worden. Dort ist von dem Gerücht derzeit nichts bekannt.Wer aber trotzdem seine Katzen schützen will, sollte sie nachts nicht aus der Wohnung lassen. Zudem sollten sie registriert, tätowiert und mit einem Chip versehen werden. Dadurch können sie leichter wieder zugeordnet werden. (fro)
http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/kaufbeuren/Kaufbeuren-lesertel-tiere;art2759,806548
27.06.2010
SPRINGE
Vier junge Katzen verschwinden spurlos
Springe (jemi). Wo sind nur Timmy, Nino, Minki und Pünktchen geblieben? Die zwei Kater und zwei Katzen von Karin Kaiser sind von einem auf den anderen Tag spurlos verschwunden. Als das erste Tier nicht mehr nach Hause kam, dachte sich die 39-jährige Springerin noch, dass die Katze eventuell überfahren worden sei. Das ist jetzt knapp zwei Monate her. Doch am 7. Juni verschwanden dann die nächsten drei Katzen. Jetzt fällt es ihr schon schwerer, an ein Unglück zu glauben. Um ihre Lieblinge wiederzufinden, hat Kaiser Plakate und Steckbriefe an verschiedenen Stellen in Springe ausgehängt. Darauf beschreibt sie die Katzen. Sie sind rot getigert beziehungsweise grau mit roten Flecken. Außerdem sind mit neun Monaten noch recht jung. Des Weiteren ist erwähnenswert, dass alle Tiere kastriert sind. Zwei Anrufe von Bürgern, die dachten, sie hätten die Katzen gefunden, führten ins Leere. Da Karin Kaiser in der Nähe der Bahngleise wohnt, sucht sie auch dort – doch ohne Ergebnis. Eine Katze hatte sie zuvor so schon verloren. Nun bittet die Springerin, dass ihre Nachbarn rund um die Tulpenstraße und natürlich auch alle anderen Springer Bürger auf herrenlose Katzen achten und sich bei der Katzenfreundin melden. Einen Verdacht, den Kaiser hegt, kann die Polizei vorerst ausräumen. Ihr sei zu diesem Zeitpunkt nichts darüber bekannt, dass Tierfänger in Springe unterwegs sind. Überhaupt sei noch keine Meldung eingegangen, dass irgendwo in der letzten Zeit eine Katze verschwunden sei. „Allerdings melden auch nur wenige Bürger das Verschwinden eines Tieres bei der Polizei“, sagt Hans-Eberhard Nolte, Leiter des Kriminalermittlungsdienstes in Springe. Karin Kaiser hofft sehr, dass ihre verschwundenen Katzen wieder auftauchen. Vielleicht sind Pünktchen, Timmi und Co. tatsächlich wohlauf und können schon bald wieder von der Springerin in die Arme geschlossen werden. Karin Kaiser vermisst ihre vier Katzen. Mit selbst gestalteten Plakaten versucht sie, ihre Lieblinge wiederzufinden.
http://www.ndz.de/portal/lokales/springe_Vier-junge-Katzen-verschwinden-spurlos-_arid,249387.html
25.06.2010
Tote Katzen in der Sporttasche
Von Simone Weber
Spaziergängerin macht grausigen Fund in der Nähe von Zedtwitz und informiert sofort den Hofer Tierschutzverein.
Hof/Zedtwitz - Qualvoll verendet sind vermutlich zwei Katzen, die eine Spaziergängerin vor Kurzem in der Nähe von Zedtwitz gefunden hat. Die beiden Tiere lagen bereits halb verwest in einer bunten Sporttasche. Die Frau war auf die Tasche aufmerksam geworden, als sie in der Nähe der Hohlbühlstraße am Waldesrand ihren Hund ausführte. Bei näherem Hinsehen offenbarte sich ihr eine Tiertragödie: Zwar war die Tasche fest verschlossen, wies aber Rissspuren auf, aus denen deutlich Fell herausragte. Die Spaziergängerin überlegte nicht lange. Sie verständigte umgehend den Hofer Tierschutzverein und meldete den grausamen Fund bei der Gemeinde Feilitzsch. Mitarbeiter des Hofer Tierheims Erlalohe machten sich sofort auf den Weg und holten die Sporttasche mit ihrem grausigen Inhalt, die exakt am Fuße eines Jägerstands platziert war. Ans Tageslicht kamen halb verweste Kätzchen mit grauem und rotem Fell. "Im Moment lässt sich nur erahnen, ob die Rissspuren an der Sporttasche von den Katzen herrühren, die sich vergeblich befreien wollten", sagt Christa Langer, die sich im Hofer Tierheim normalerweise vor allem darum kümmert, dass die Katzen aus dem Hofer Tierheim wieder ein liebevolles Zuhause finden. Sie selbst sei mehr als schockiert gewesen, als sie von dem grausamen Fund erfahren habe. Ihr sei einfach unverständlich, wie Menschen imstande seien, wehrlosen Tieren ein solches Leid zuzufügen. Jeder Tierliebhaber erschaudere bei dem Gedanken, wenn er sich die Qualen vorstellt, die die beiden Geschöpfe bis zu ihrem Tod erlitten haben müssen. Schließlich würden auch Tiere Angst verspüren, zeigt sich Langer über diesen Vorfall weiter verständnislos. Und: "Niemand wird gezwungen, ein Tier bei sich aufzunehmen, das sollte immer aus Liebe, Verständnis und Zuneigung geschehen."
Tiere werden untersucht
Das Hofer Tierheim hat die beiden toten Katzen dem Veterinäramt am Landratsamt Hof übergeben. Denn jetzt gelte es zu klären, auf welche Art und Weise die beiden Katzen den Tod fanden - ob die beiden Tiere in der Sporttasche qualvoll erstickt sind oder ob sie bereits vorher tot waren. Um dem auf die Spur zu kommen, werden beide Katzen derzeit im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen pathologisch und anatomisch untersucht. Ein Ergebnis der Obduktion liege bislang aber noch nicht vor, sagte der zuständige Amtstierarzt am Landratsamt Hof, Dr. Thomas Bischofsberger, auf Anfrage der Frankenpost. Bischofsberger kann derzeit noch keine Angaben über Rasse, Geschlecht oder Alter der beiden Katzen machen, da sie im gefrorenen Zustand umgehend nach Erlangen gebracht worden seien. Über diesen Vorfall sei auch die Hofer Polizei in Kenntnis gesetzt worden. Denn: Sollte sich bei der Obduktion herausstellen, dass den beiden Tieren tatsächlich Leid zugefügt worden ist, müsse dies strafrechtlich verfolgt werden. Mit einem Ergebnis der Obduktion rechnet der Amtstierarzt in den nächsten Tagen. Wie hoch das Strafmaß für den möglichen Tierschänder ausfällt, richtet sich also nach dem Ergebnis der Obduktion. Sollte ein Vergehen nach dem Tierschutzgesetz vorliegen, die Katzen also tatsächlich qualvoll in der Sporttasche erstickt sein, drohe dem Tierschänder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Im anderen Fall, sagt Polizeihauptkommissar Rainer Tröger, wenn die beiden Katzen bereits tot waren und auch sonst kein Fremdverschulden festgestellt werden konnte, handele es sich um eine Ordnungswidrigkeit. In diesem Fall erwarte den Verantwortlichen eine Geldbuße.
Zeugen gesucht
Um dem Tierschänder auf die Spur zu kommen, bittet das Hofer Tierheim nun die Bevölkerung um Mithilfe: Wer kann Angaben zu der abgebildeten Sporttasche machen? Wo sind vor dem 8. Juni Katzen verschwunden? Der Hofer Tierschutzverein ist für jeden Hinweis dankbar. Wer Angaben machen kann, wird gebeten, sich umgehend mit dem Tierschutzverein Hof und Umgebung unter den Rufnummern 09281/94 615 oder 41 961, in Verbindung zu setzen.
http://www.frankenpost.de/nachrichten/hofrehau/heimatspiegel/art2437,1283065
23.06.2010
1800 Tiere innerhalb von fünf Jahren gestohlen
Vom Hasen bis zum Alpaka-Fohlen: Diebe nehmen alles mit - Rätsel um Verschwinden von Katzen
Die Übersicht der Delikte im Freistaat. Etwa jeder dritte Täter ist eine Frau. Chemnitz. Plötzlich waren die zwei Deutschen Riesen weg. Ein Langfinger hatte den Stall im Garten der Zwickauer Sparte "Frühauf" aufgebrochen und die niedlichen Hasen mitgenommen. Auch die Fressnäpfe wurden gestohlen. "Wir haben die Tiere nie wieder gesehen", sagte am Dienstag Annerose Leistner, die Vize-Chefin der Gartensparte. Zwar macht der Diebstahl alle 76 Laubenpieper in der Sparte bis heute zornig, aber es war zum Glück ein Einzelfall. Anderswo in Sachsen nicht: Im letzten Jahr musste die Polizei, so eine Statistik des Innenministeriums, 366 Anzeigen wegen Tierdiebstahls aufnehmen - besonders beliebt bei Langfingern sind Hasen, Hunde, Schafe, Katzen und Fische. Seit 2005 ist die Anzahl der Delikte etwa gleich bleibend. Insgesamt wurden in den vergangenen fünf Jahren knapp 1800 Tiere aus Ställen, von Höfen oder Wiesen gestohlen. Meist geht es den Tätern um das Fell. Oder die Tiere haben einen hohen Verkaufswert. Dabei nehmen die Diebe oft alles mit, was nicht schnell genug flüchten kann. Von einem Tierhof in Lugau wurde erst vor wenigen Wochen das jüngste von fünf Alpakas gestohlen - der erste Fall in der sachsenweiten Statistik seit 2005. Samira war gerade zwei Wochen alt. Nach bangen zwei Tagen brachte ein Lugauer den kuscheligen Vierbeiner, den er gerade auf der Straße eingefangen hatte, mitten in der Nacht zurück.
Glück für die Besitzer. Normalerweise sind die Chancen, sein Lieblingstier wiederzusehen, nicht sonderlich hoch. "Etwa 23 Prozent der erfassten Tierdiebstähle werden aufgeklärt", so Innenminister Markus Ulbig (FDP). Dabei bezieht er sich auf den Zeitraum seit 2005. Immerhin: Allein 2009 konnten 136 Tatverdächtige ermittelt werden - der Höchststand in den letzten fünf Jahren. Allerdings kann Ulbig über den Ausgang der Ermittlungsverfahren keine Aussage treffen - dies würde von den Staatsanwaltschaften nicht gesondert erfasst. Doch nicht nur in Sachsen sind die Tierdiebe unterwegs. In Süddeutschland trieben vor etwa einem Jahr beispielsweise dreiste Bienenräuber ihr Unwesen. In kurzer Zeit wurden in Bayern und im östlichen Teil Baden-Württembergs ein halbes Dutzend Imker bestohlen. Allein in Augsburg nahmen die Langfinger 16 Bienenvölker mit. Das sei regelrecht organisiert, so die Polizei und der Berufsimkerverband damals.
In Sachsen wurden allein im letzten Jahr acht Imker im großen Stil bestohlen. Bei einer bundesweiten Untersuchung von Bienendiebstählen für die vergangenen vier Jahre wurden 863 Diebstähle von Imkern gemeldet - mit einem Versicherungsschaden von rund 900.000 Euro. Im Raum Stollberg wird derzeit vermehrt das Verschwinden von Katzen beobachtet. Im dortigen Tierheim stapeln sich die Suchmeldungen von über 20 Bürgern, die ihre Samtpfoten vermissen. Über den Grund herrscht Rätselraten. Die Jahreszeit sei für so ein vermehrtes Verschwinden von Katzen untypisch, so Tierheimmitarbeiterin Darja Jattke. Dass Katzen wegen ihres Fells weggefangen werden, passiere eher im Herbst. Erst dann sei das Fell richtig dick.
Von Jan Oechsner
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES_REGIONAL/7401376.php
23.06.2010
Verschwundene Katzen geben Rätsel auf
Stollberger Tierheim registriert starke Zunahme an vermissten Tieren - Mitarbeiterin: Gehäuftes Verschwinden für diese Jahreszeit untypisch
Stollberg. Karl-Maunz ist wieder da und Familie Kneisel aus Thalheim überglücklich. Fünf Tage war ihr Maine-Coon-Mix-Kater verschwunden, suchte sie die Gegend ab, telefonierte herum und hängte Suchmeldungen aus. Noch nie sei das zweijährige Tier, das nach seiner Rückkehr völlig verstört wirke, so lange weggewesen, sagt Steffi Kneisel. Das wäre auch untypisch für einen kastrierten Kater. Das Verschwinden von Karl-Maunz ist kein Einzel-, sein Wiederauftauchen dagegen wohl ein Glücksfall. Die Stollberger Tierheimmitarbeiterin Darja Jattke berichtet von einer aktuell außergewöhnlich hohen Zahl verschwundener Katzen. Die Besitzer kommen hilfesuchend ins Tierheim, aber dort werden sie zumeist nicht fündig. Der Lugauer Mario Schimming beispielsweise fragt seit Wochen regelmäßig dort nach und schaltet Vermisst-Anzeigen in der "Freien Presse" - bisher ohne Erfolg. In Meinersdorf verschwanden Anfang dieses Monats innerhalb von zwei bis drei Tagen gleich drei Katzen einer Familie. Von gut 20 Tieren weiß Jattke, die aktuell in Stollberg, Thalheim, Burkhardtsdorf, Oelsnitz und Lugau vermisst werden. Sie hält einen ganzen Stapel mit Suchmeldungen in der Hand, die ihr verzweifelte Katzenbesitzer dagelassen haben. Die Bandbreite reicht vom Rassetier bis zur Hauskatze. Über den Grund herrscht Rätselraten. Die Jahreszeit sei für so ein vermehrtes Verschwinden von Katzen untypisch, sagt Jattke. Dass Katzen weggefangen werden, um an ihr Fell zu kommen, passiere eher im Herbst oder Winter, wenn das Fell dick ist. Und Katzenhasser würden meist nur in ihrem eigenen Umfeld aktiv. Die Tierheimmitarbeiterin rät Betroffenen stets, bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Allerdings sind dem Ratschlag bisher kaum Katzenbesitzer gefolgt. Im Mai und Juni wurden laut Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge im Revierbereich Stollberg gerade einmal zwei solcher Anzeigen erstattet. Beide Katzen verschwanden in Niederdorf. Mario Schimming, der seine Cassy bereits seit Ende April vermisst, hat bei seiner Suche festgestellt, dass zwei Dinge vielen nicht bekannt sind: Dass Fundtiere meldepflichtig sind und dass nicht allein Halsbänder auf den Besitzer hinweisen können. Letzteres tun auch unter der Haut sitzende Chips, deren Daten jedoch allein Tierärzte oder Tierheime auslesen können. Schimming verweist auf den Verein Tasso, der sich unter anderem der Problematik Fundtiere verschrieben hat und auch bei der Suche hilft. Der Verein weist beispielsweise darauf hin, dass die Reihenfolge - nämlich erst Fundmeldung und dann Tierarzt- darüber entscheidet, ob man als Finder auf den Tierarztkosten sitzen bleibt oder ob man sich wegen Unterschlagung einer Fundsache strafbar macht. Zuständige Behörde sei zunächst das Fundbüro der jeweiligen Kommune, in der das Tier gefunden wurde. Alternativ könne das Tier auch im Tierheim abgegeben werden, dann übernehme dieses die Fundanzeige. www.tasso.net
Von Viola Heidrich
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/ERZGEBIRGE/
STOLLBERG/7398259.php
18.06.2010
Samtpfoten vermisst
Katzenhilfe bittet um Mithilfe - Belohnung ausgesetzt
VAIHINGEN
Seit einiger Zeit verschwinden immer wieder Katzen in Vaihingen. Die getigerte Lucy und vier weitere Katzen verschwanden in einem Zeitraum von sechs Wochen. Suchaktionen und das Aufhängen von Plakaten, die Vermisstenmeldung bei Tasso, Tierheim und Katzenhilfe blieben ohne Erfolg. Alle Katzen sind kastriert, tätowiert und zum Teil noch zusätzlich gechipt. Das Nachfragen bei Nachbarn nach verschlossenen Kellerräumen, Garagen ergab nichts - die Katzen bleiben verschwunden. Dass Tierfänger in der Gegend sind, dafür fehlen die Beweise. Deswegen die Bitte der Katzenbesitzer: Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sonstige Hinweise zum Verschwinden der Katzen geben kann, soll sich an das Polizeirevier in Feuerbach wenden. Dort liegen Anzeigen der vermissten Katzen vor. Hinweise auch unter presse@katzenhilfe-stuttgart.de oder an die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland unter Telefon 0176/64 81 20 91. Für Hinweise, die zur Aufklärung führen, ist eine Belohnung ausgesetzt. Mehr Info unter http://www.katzenhilfe-stuttgart.de
http://www.stuttgarter-wochenblatt.de/stw/page/detail.php/2528188
17.06.2010
Ist der Katzenkiller wieder unterwegs?
Mittenwald - Die Mittenwalder haben Angst: Drei Katzen sind spurlos verschwunden. Schnell werden da böse Erinnerungen wach.
Maximilian Kastenberger Vorsitzender der Mittenwalder TierschützerEin unbestätigter, doch schrecklicher Verdacht wird laut: Ist wieder der Katzenkiller unterwegs? „Ein regelrechter Tierhasser“, wie ihn Maximilian Kastenberger als Vorsitzender des Mittenwalder Tierschutzvereins bezeichnet, trieb schon einmal 2004 sein Unwesen im Isartal (wir berichteten). Damals tötete der Unbekannte insgesamt sechs Katzen und hängte sie in einem Plastiksack verstaut an die Haustür ihrer Besitzer. Die Tüten waren ölverschmiert und stanken nach Abgasen. Deshalb gingen die Tierschützer davon aus, dass die Katzen in dem Plastiksack vor den Auspuff eines laufenden Autos gehalten wurden und qualvoll erstickten. Gefasst wurde der Tiermörder damals nicht. Umso größer ist die Angst der Mittenwalder, dass der Unbekannte auch jetzt wieder etwas mit dem Verschwinden der Katzen zu tun hat. „Zumal sie erstaunlicherweise genau aus dem Bereich stammen, wo das damals passiert ist“, sagt Kastenberger. Gemeint ist die Umgebung der Stainergasse, der Klamm- und Frühlingsstraße. Dass es sich um denselben Täter wie vor sechs Jahren handelt, kann der Mittenwalder nur vermuten. „Man hört ja auch immer wieder von Banden, die Katzen für Versuchslabore fangen“, beschreibt er ein weiteres Schreckens-Szenario. Ob die Vierbeiner tatsächlich getötet wurden, weiß er ebenfalls nicht.Erfahren hat Kastenberger von den Vorfällen durch ein Mitglied des Tierschutzvereins. In dessen Nachbarschaft wohnen gleich mehrere Betroffene. Tatenlos zusehen will er allerdings nicht länger. „Wenn weitere Katzen verschwinden, sollen sich die Besitzer unbedingt bei mir melden.“ Zu erreichen ist er unter Telefon 0 88 23/86 72. Der Isartaler will sich dann an die Polizei wenden und eine Sammelanzeige machen.
http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/katzenkiller-wieder-unterwegs-806890.html
16.06.2010
Als Nelly einfach ins Postauto steigt . . .
Von Mario Haaf
Claudia Naß mit ihren beiden Lieblingen.
Schneckenlohe - "Vermisst! Katze, Nelly, schwarz, wurde am Samstag aus Versehen im Postauto von Schneckenlohe mit nach Mödlitz genommen und ist dort entlaufen." So lautet der Text der Anzeige, die Claudia Naß aufgegeben hat. Sie ist verzweifelt, ihre Katze ist schon fast eine Woche weg. "Am Samstagmorgen kam wie gewöhnlich, die Postbotin zu mir. Wir haben uns kurz unterhalten, dabei ist die Katze sogar noch um mich herum geschlichen. Ich war erschrocken, als ich gegen 14 Uhr den Anruf der Postbotin bekam, ihr sei kurz nachdem sie bei mir war, im Nachbardorf Mödlitz eine schwarze Katze aus dem Auto gesprungen", erzählt sie. Als sie nach ihren beiden Katzen ruft, kommt nur Maya angelaufen. Von Nelly fehlt jede Spur. Erst vor sieben Monaten hat die 31-Jährige die beiden Zwillingskatzen von einem örtlichen Bauernhof abgeholt. "Es war Liebe auf den ersten Blick. Sie sind mir direkt in die Arme gelaufen", erinnert sich die Schneckenloherin. Nelly sei schon immer sehr zutraulich gewesen, auch Fremden gegenüber.. Eine Vorliebe für Autos habe sie jedoch nicht gehabt. "Aber sie war schon immer sehr neugierig und muss alles erkunden." Was die Suche von Anfang an schwierig gestaltet, ist der Umstand, dass der Anruf der Postbotin erst zwei Stunden, nachdem die Katze das Auto verlassen hatte, kam. Wertvolle Suchzeit ging währenddessen verloren. Die 31-Jährige druckt Flyer und verteilt sie in ganz Schneckenlohe und Mödlitz, vor allem in den örtlichen Wirtshäusern. Auch bei allen Tierheimen der Region ruft sie an in der Hoffnung, ihre Katze ist dort aufgetaucht. Dasselbe gilt für alle Tierärzte der Umgebung. "Ich habe immer wieder gesucht. Habe auf Bauernhöfen nachgefragt, ob dort eine Katze zugelaufen ist. Nichts! Nachts konnte ich kein Auge zu machen, aus Sorge um meine Kleine." Mit Hilfe ihrer Vaters sucht Claudia Naß nochmals die Umgebung ab - erfolglos. "Daraufhin begann ich, Anzeigen in verschiedenen Zeitungen zu schalten. Sogar eine Belohnung setzte ich aus", schildert sie. Viele Anrufe von Personen gehen bei ihr ein, die behaupteten, Nelly gesehen zu haben. Mehrere Male macht sie sich voller Enthusiasmus auf den Weg. Jedesmal zerplatzt die Hoffnung wieder wie eine Seifenblase. Entweder ist es eine falsche Katze oder es ist schlicht nichts zu finden.
So viele melden sich
"Schwierig war, dass zu diesem Zeitpunkt noch eine andere, ähnlich aussehende Katze unterwegs war. Viele verwechselten sie mit meiner Nelly. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei den vielen Anrufern bedanken. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass sich so viele melden würden. Was mich auch überrascht hat, war, dass so viele Leute nachfragten, Mitgefühl zeigten und wissen wollten, wie es denn meiner Katze gehe, ob sie schon wieder da sei. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich hätte damit nicht gerechnet." Nach knapp einer Woche, plötzlich ein Hoffnungsschimmer. "Mein Bruder erzählte mir, dass auf einem Bauernhof in Mödlitz am frühen Morgen immer Milch ausgegeben werde, und dass viele Katzen dort hingehen würden. Vielleicht wäre ja Nelly unter ihnen." Claudia Naß macht sich auf den Weg. Zu ihrer Mutter sagt sie: "Heute finden wir Nelly. Ich habe ein gutes Gefühl im Bauch." Doch die Bäuerin erklärt ihr, sie würde nicht mehr melken und somit auch keine Milch mehr an Katzen ausgeben. Die Hoffnung auf eine Heimkehr der vermissten Nelly schwindet immer mehr. Mitten in der Nacht dann der Lichtblick: "Ich hörte früh um drei etwas Miauen. Im Halbschlaf ging ich zur Tür. Ich dachte zuerst, es sei Maya oder eine der Nachbarkatzen. Und dann war es Nelly. Ich hab' geheult vor Freude. Am Morgen sagte ich noch, ich hätte ein gutes Gefühl, dass Nelly heute heimkommt und abends stand sie plötzlich vor meiner Tür." Nelly hat von allein den Weg nach Hause gefunden. Claudia Naß ist nun immer auf der Hut, dass sich so etwas nicht wieder ereignet. "Man hat ja immer Angst vor Katzenfängern, oder dass andere Leute Katzen mitnehmen könnten. Aber dass sie von einem Postauto verschleppt wird, ist mal was Neues."
http://www.np-coburg.de/nachrichten/lokal/kronach/art2396,1170279
16.06.2010
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