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Wenn der Vierbeiner verreist

Was beim Urlaub mit Hund und Katze zu beachten ist: Tipps vom Tierarzt

Von Corinna Panek

 

Ehestorf.Die Urlaubszeit steht bevor, und viele Familien planen, auch Haustiere - meist Hunde - mitzunehmen. Damit es keine bösen Überraschungen gibt und der Vierbeiner die Reise gut übersteht, sollten Tierhalter wichtige Vorbereitungen treffen. Insbesondere, wenn es ins Ausland geht, müssen - trotz offener Grenzen innerhalb der EU - die "Papiere" der Haustiere in Ordnung sein. Im EU-Heimtierausweis werden die notwendigen Impfungen und Entwurmungen eingetragen, die natürlich auf dem neuesten Stand sein sollten. Auch muss das Tier einen Mikrochip eingepflanzt bekommen haben, damit es dem Besitzer zugeordnet werden kann, wenn es entlaufen ist. Dr. Hartmut Müller aus Ehestorf, Vorsitzender der Tierärztekammer im Landkreis Harburg, weist außerdem darauf hin, dass Urlauber sich über die Einreisebedingungen des jeweiligen Landes für Haustiere informieren sollten. Für einige Länder, zum Beispiel Schweden, muss vor der Reise die Tollwutfreiheit von einem Labor bestätigt worden sein. Zu beachten sei auch, dass bei der Rückkehr je nach Urlaubsland unterschiedliche Einreisebedingungen nach Deutschland gelten.

 

Einige Tage vor Reisebeginn sollten Hund oder Katze vom Tierarzt auf Reisetauglichkeit untersucht werden. Bei der Fahrt in den Urlaub sollte das Tier einen eigenen Platz im Auto haben und in der Transportbox oder einem Anschnallgeschirr (für größere Hunde) gesichert sein. Bei Bedarf gibt es Medikamente gegen Reisekrankheit. Während der An- und Abreise sollten die Tiere nicht gefüttert, aber mit ausreichend Trinkwasser versorgt werden. Da Reisen für Tiere Stress bedeutet, rät Dr. Müller, Hund und Katze unterwegs anzuleinen beziehungsweise nicht an der Raststätte aus dem Auto zu lassen. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass das Tier nicht in großer Hitze im Fahrzeug zurückgelassen wird. Für den Fall, dass sich der Hund beim Herumtollen in ungewohnter Umgebung verletzt, gibt es beim Tierarzt ein Erste-Hilfe-Set.

Insbesondere in südlichen Ländern sollten Hundebesitzer an Schutz vor Zecken und Mücken denken - denn diese übertragen gefährliche Krankheiten wie etwa Leishmaniose. Daran sollten auch all jene denken, die aus Mitleid Straßentiere aus Mittelmeerländern nach Deutschland mitbringen wollen. Abgesehen davon, dass die Tiere für eine legale Einfuhr geimpft sein müssen, können sie bei der Einreise auch für mehrere Wochen in Quarantäne genommen werden. Dr. Müller, der auch für das Tierheim Süderstraße in Hamburg arbeitet, rät daher von solchen "Souvenirs" ab: "Es gibt auch bei uns genug Tiere in Not."

Nicht zuletzt sollte vor Reiseantritt geklärt werden, ob der Gastgeber überhaupt das Mitbringen von Tieren erlaubt. Muss der Vierbeiner zu Hause bleiben, sollte auch jemand für dessen Versorgung bereitstehen - oder ein Platz in einer Tierpension reserviert sein. An eine Alternative sollten Tierbesitzer jedoch niemals denken: "Keinesfalls darf man ein Tier aussetzen und sich selbst überlassen", warnt Dr. Müller. "Eine Lösung lässt sich immer finden."

Infos unter

www.verbraucherministerium.de

www.tierschutzbund.de/564.html

http://www.han-online.de/hanarticlepool/000001222d0035d10057006a000a0052791d67a7

 

30.06.2009

Bello an Bord: Reisen mit Haustieren richtig vorbereiten

Dortmund/Bonn. Eine Woche lang im Kanu, jeden Tag von morgens bis abends, dazwischen nur eine Mittagspause. Selbst für viele Menschen wäre das eine Geduldsprobe, für einen Hund erscheint es wie Folter. «Er hat es geliebt», entgegnet Udo Kopernik, der seinen ausgewachsenen Pyrenäen-Schäferhund auf eine solche Reise mitgenommen hat.

 

Begeistert habe das Tier die Gegend ausgespäht und die Nähe zu seinem Herrchen genossen, untertags im Boot, nachts im Zelt. Im Grunde machten Hunde alle Reisen gerne mit, sagt der Sprecher des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH) in Dortmund. Denn sie liebten es, Neuland zu erkunden.
Dem stimmt Steffen Beuys vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn zu. Hunde seien sehr neugierige und unkomplizierte Reisebegleiter. Sie könnten grundsätzlich auf jede Reise mitgenommen werden - solange ihr Gesundheitszustand es zulässt. Andere Haustiere seien weit weniger reisefreudig: Vögel und Kleintiere wie Hamster oder Meerschweinchen sollten daheim gelassen werden. Ihnen machten Temperaturschwankungen schwer zu schaffen.

Auch Katzen reisen nicht gerne. Sie bleiben lieber im vertrauten Revier. Nur einige wenige hätten eine so innige Beziehung zum Halter, dass sie ihm bereitwillig in den Urlaub folgen, so Beuys. Eine Reise mit vielen Ortswechseln ist aber auch für diese Miezen nichts. Wohl fühlen sich Katzen nur bei einem längeren Aufenthalt an einem einzigen Ort, etwa in einer Ferienwohnung. Ebenso wie bei Hotels und Campingplätzen sollten Besitzer von Vierbeinern vorher nachfragen, ob Haustiere erlaubt sind.

Hunde sind zwar deutlich flexibler als Katzen, aber auch auf ihre Bedürfnisse sollten Halter unterwegs Rücksicht nehmen. Nicht jedes Urlaubsziel eigne sich für jeden Hund, warnt Sabine Merz von der Bundestierärztekammer in Bonn. So würden nordische Rassen wie Huskys oder Neufundländer in südlichen Ländern in der Hitze des Hochsommers jämmerlich leiden. Schließlich können sie sich nicht wie die Herrchen im Swimmingpool abkühlen.

 Auch Reiserechtliches spielt bei der Auswahl des Urlaubsziels eine große Rolle. Hier gibt es große Unterschiede zwischen den Ländern: Innerhalb Europas gelten etwa in Schweden und England besonders strenge Regeln für die Einreise mit Tieren. Kein Wunder, schließlich hatten diese Länder laut Merz noch nie Tollwutfälle - und sie wollen, dass das so bleibt. Daher verlangen sie neben der üblichen Impfung auch eine Untersuchung der Vierbeiner auf Tollwut-Antikörper.

Noch komplizierter sei die Einreise in vielen Ländern außerhalb der EU, die eigene Sonderregeln haben. Dort seien die Formalien viel teurer und dauerten viel länger, sagt Merz. Mindestens drei bis sechs Monate Vorlaufzeit sollten eingeplant werden. Innerhalb der EU können Tierhalter dagegen relativ problemlos die Grenzen überqueren. Meist genügt der EU-Heimtierausweis.

Steffen Beuys rät, das Haustier zusätzlich online im Deutschen Haustierregister des Tierschutzbundes erfassen zu lassen, das mit anderen europäischen Registern verbunden ist. So könne beispielsweise ein Hund, der in Griechenland entlaufen ist, leicht in einem dortigen Tierheim identifiziert werden.

Eine sorgfältige Vorbereitung entscheidet auch maßgeblich darüber, ob die Fahrt selbst angenehm verläuft. Meist verreisen Tierbesitzer im Auto. Dort seien Hund und Katze am besten in einer gut befestigten Transportbox aufgehoben, sagt Kopernik. Um einem Hund den Aufenthalt in der Plastikkiste mit vergittertem Eingang zu erleichtern, sollte er von klein auf daran gewöhnt werden.

So kann die Box etwa im Haus als Hundehütte verwendet werden. Ist sie eine vertraute Rückzugshöhle für den Hund, hat er auf Reisen sogar ein kleines Stück Zuhause dabei. Ein weiterer Vorteil der Box ist laut Kopernik, dass Halter ihren Hund darin im Hotelzimmer einsperren können, wenn sie abends in ein Restaurant gehen wollen.

 

Unterwegs sollte ein Hund aber nicht über viele Stunden in einer Box eingepfercht bleiben, sagt Kopernik. Alle zwei bis drei Stunden sollte ihm eine Pause gegönnt werden, bei der er frisches Wasser und Auslauf bekommt. Besonders auf Autobahnraststätten muss der Hund aber angeleint werden, damit er nicht verwirrt auf die Fahrbahn läuft.

Auch beim Füttern ist Vorsicht geboten: Am Reisetag sollte ein Hund vor der Abfahrt nur Wasser bekommen, damit ihm nicht übel wird. Im Übrigen gelte beim Futter: keine Experimente! Bekommen Hunde Ungewohntes vorgesetzt, mäkeln manche nicht nur daran herum, sondern bekommen auch Verdauungsstörungen. Und die will man im Auto bestimmt nicht erleben.

Hier gibt es den EU-Heimtierausweis

Der EU-Heimtierausweis kann ohne großen Aufwand von Tierärzten ausgestellt werden, die alle Formulare vorrätig halten. Im Normalfall bekomme der Halter den Ausweis noch am selben Tag, sagt Sabine Merz von der Tierärztekammer in Bonn. Der Pass kostet 20 Euro, dazu kommen Gebühren für Untersuchungen und Impfungen. Allerdings sollten sich Halter vorher bei der Tierärztekammer erkundigen, welche Ärzte den Ausweis ausstellen dürfen. Denn dazu sind nicht alle befugt.

 

http://www.registrier-dein-tier.de

http://www.tierschutzbund.de

http://www.vdh.de

http://www.bundestieraerztekammer.de

 

http://www.az-web.de/news/topnews-detail-az/909807?_g=Bello-an-Bord:-Reisen-mit-Haustieren-richtig-vorbereiten

21.05.2009

 

Damit Bello nicht zu einer Bombe wird

Tiere müssen bei Autofahrten gesichert werden – Bei Verstößen drohen Bußgeld und drei Punkte in Flensburg

(dpa/tmn) Tiere gelten laut Straßenverkehrsordnung als Ladung und müssen bei Autofahrten entsprechen gesichert werden. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld bis 75 Euro und drei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei.

Außerdem warnt der ADAC Südbayern in München vor einem hohen Verletzungsrisiko für Hund und Halter: Kommt es zu einem Unfall, können ungesicherte Tiere mit dem vielfachen des Körpergewichts durch den Wagen geschleudert und zu lebensgefährlichen Geschossen werden – Bello als Bombe. Katzen und Hunde sind am besten in Transportboxen aufgehoben. Kleinere Modelle lassen sich gut im Fußraum hinter den Vordersitzen platzieren. Größere Boxen stehen im Laderaum von Kombis, Schräghecklimousinen, Vans und Geländewagen sicher. Für Hunde gibt es auch spezielle Gurtsysteme, die über Kopf und Brustkorb des Tieres gestülpt und an den Gurtschlössern des Autos befestigt werden. So können die Vierbeiner ohne Transportkiste auf der Rückbank mitreisen. Laut ADAC bieten allerdings nur Geschirre mit Metallverschlüssen einen ausreichenden Schutz. Welche Gefahr von ungesicherten Tieren im Wagen ausgeht, haben Crashtests im ADAC Technikzentrum in Landsberg am Lech gezeigt. Bei einem Frontalaufprall mit 50 km/h flog ein Hunde-Dummy von der Hutablage mit dem 30-fachen seines Körpergewichts durchs Auto. Ein 20 Kilogramm schweres Tier würde folglich mit 600 Kilogramm Aufprallgewicht gegen Fahrzeuginsassen oder die Windschutzscheibe prallen. Bei Autoreisen ins Ausland müssen Tierhalter weitere Reisevorschriften beachten. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Bonn weist darauf hin, dass jedes Tier einen Heimtierausweis benötigt, den der Tierarzt ausstellt. Darin muss für Hunde und Katzen eine gültige Tollwut-Schutzimpfung vermerkt sein. Laut ADAC darf bei der Ausreise die letzte Impfauffrischung nicht älter als zwölf Monate sein und muss mindestens 21 Tage zurückliegen. Hunde dürfen außerdem nicht ohne Mikrochip oder gut lesbare Tätowierung das Land verlassen. Für Großbritannien, Irland, Schweden, Norwegen und Finnland gelten dem ZDK zufolge zusätzliche Einreisebestimmungen: Dort wird als Nachweis für die Tollwut-Impfung sowie die Behandlung gegen Zecken und Würmer eine Blutprobe verlangt.

http://www.mainpost.de/nachrichten/journal/journal/mp/ju/Damit-Bello-nicht-zu-einer-Bombe-wird;art34602,5632519

29.06.2010

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