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Haustier verschwunden: So finden Sie es

Kerstin Butenhoff

Jährlich verschwinden 500.000 Tiere in Deutschland: Die B.Z. erklärt, was man dann tun sollte.

Nicole Walraffen (30) aus Schmargendorf streicht sanft über die Decke, auf der Katze Lilly (2) immer saß. Seit 8. September ist sie nun schon verschwunden. „Lilly braucht dringend spezielle Nahrung vom Tierarzt, sonst muss sie sterben“, sagt Wallrafen. „Wenn sie jemand gefunden hat: Bitte bringen Sie sie zum Tierarzt.“ Ist auch Ihr Haustier plötzlich verschwunden? B.Z. erklärt, was Sie dann tun sollten. Umgebung absuchen: Vor allem Katzen sind neugierig, schlüpfen in offene Türen oder Spalten. Daher Wohnung und nähere Umgebung genau untersuchen. Beliebte Verstecke sind Keller, Garagen, Schränke und sogar Waschmaschinen. Informieren Sie Nachbarn, dass Sie Ihr Tier vermissen.

Suche ausweiten: Hilft das nichts, muss die Suche ausgeweitet werden: Informieren Sie die nächsten Tierärzte, fragen Sie auch beim Ordnungsamt, bei Polizei und Feuerwehr, ob ein Tier Ihrer Beschreibung aufgegriffen wurde. Fragen Sie beim nächsten Tierheim nach. Suchmeldung aufgeben: Schicken Sie eine Suchmeldung mit allen wichtigen Informationen über das Tier, einem Foto und Ihren Kontaktdaten an die   - wir veröffentlichen diese anonym, stellen den Kontakt zum Finder her. Auch Suchplakate helfen. Aber: Bieten Sie bloß keinen Finderlohn! „Tierfreunde helfen unentgeltlich, Finderlohn lockt Erpresser an“, sagt Andrea Thümmel, Sprecherin von TASSO, dem größten europäischen Tierregister. „Es ist schon vorgekommen, dass behauptet wurde, dass Tier sei weit entfernt gesehen worden und wenn der Besitzer einige Hundert Euro überweisen würde, brächte der Finder es zurück. Im schlimmsten Fall ist das Geld futsch, das Tier immer noch verschwunden.“ TASSO druckt kostenlos Suchplakate mit der Rufnummer des Vereins, stellt den Kontakt zu den Findern her – der Tierhalter bleibt anonym. Vorbeugen: Lassen Sie Ihr Haustier beim Tierarzt mit einem Chip versehen (ab 35 Euro), melden Sie es mit der Chip-Nummer kostenlos bei TASSO. Kastrierte Hunde und Katzen laufen seltener weg. Vogelhalter können beringte Vögel kostenlos beim Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) anmelden, bei Verlust kann man dann dort nachfragen.

(TASSO: Tel. 06190/937300; www.tasso.net , ZZF 0611/44755324, www.zzf.de )

http://www.bz-berlin.de/ratgeber/tiere/haustier-verschwunden-so-finden-sie-es-article604645.html

04.10.2009

 

So findet man entlaufene Haustiere

Auch entlaufende Kaninchen landen im Tierheim. Dieses Löwenkopf-Zwergkaninchen wurde aber von seinen Vorbesitzern dort abgegeben. »Luna« ist ein Weibchen, zweieinhalb Jahre alt und noch auf der Suche nach einem neuen Besitzer. Foto: Adina Lietz

Von Adina Lietz

Bünde (BZ). Wenn Bello oder Mietzi entlaufen sind, ist gut Rat teuer. Jetzt heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und systematisch zu suchen. Aber Tierhalter sollten schon im Vorfeld aktiv werden. »Am wichtigsten ist, dass das Tier nicht nur gekennzeichnet sondern auch registriert ist«, weiß Renate Siekkötter, Leiterin des Tierheimes Ahle. Gerade Hundebesitzer ließen ihrem Vierbeiner oft einen Mikrochip einsetzen. Der nützt laut Siekkötter aber gar nichts, sofern der Code auf dem Chip nicht einem zentralen Melderegister mitgeteilt wird; beispielsweise bei Tasso e.V. oder beim Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes. In beiden Fällen ist die Registrierung kostenlos. »Hier sind vor allem die Tierärzte gefordert«, sagt Siekkötter, »sie sollten gleich beim Chippen dem Tierhalter ein Anmeldeformular in die Hand drücken.« Auch Katzen können gechippt werden, häufiger seien bei ihnen allerdings Tätowierungen, sagt Siekkötter. Die seien aber nicht fälschungssicher. Außerdem muss das Tier zum Tätowieren betäubt werden, beim Chippen nicht. Ein Halsband mit der Telefonnummer des Besitzers oder der Tasso-Registrierungsmarke verspricht Hilfe auf kurzem Weg. »Häufig werden die Tiere jedoch ohne Halsband aufgegriffen«, erklärt Renate Siekkötter. Kleintiere wie Kaninchen oder andere Nager würden oft überhaupt nicht gekennzeichnet, meist seien sie einfach zu klein dafür. Läuft dem Tierheim so ein Felltier zu, wird es auch nur in den seltensten Fällen wieder abgeholt - Ersatz scheint schnell gefunden zu sein.

Bei Katzen sei die Situation anders, aber nicht besser: »Die Katzen, die vermisst gemeldet werden, tauchen in der Regel nicht mehr auf. Und die, die wir hier haben, werden nicht gesucht«, berichtet die Tierheim-Vorsitzende. Hingegen verbucht das Tierheim Ahle bei den Hunden eine Rückgabequote von immerhin 80 Prozent. Gesucht, gefunden.

Ausführlichere Informationen zu diesem Thema gibt es beim Tierheim Bünde-Ahle unter der Telefonnummer 0 52 23 / 68 95 76. Infos zu Registrierungen gibt es im Internet auf folgenden Seiten:

www.tasso.net    

www.registrier-dein-tier.de  

http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/herford.php?id=40492&artikel=1

03.08.2010

 

Tierbesitzer sollten sich informieren

Bad Berleburg, , Hainer Lenze

Dalmatiner mit Erste-Hilfe-Tasche | Dalmatian dog with first aid equipment Hund Reiseapotheke, zur einmaligen Verwendung, Ein Herz für Tiere, Fotovermerk: Juniors

Wittgenstein. Wittgenstein. Für alles gibt es in Wittgenstein einen Notdienst. Aber was, wenn Hund, Katze, Maus Hilfe brauchen? Einem Rentner aus Bad Berleburg ist vor Kurzem beispielsweise Folgendes widerfahren: Bei einem Spaziergang durch die freie Natur macht sein Vierbeiner schmerzhafte Bekanntschaft mit einem Stacheldrahtzaun. Die Verletzungen im Halsbereich sind so gravierend, dass sie genäht werden müssen. Unglücklicherweise ist Samstag, und der Tierarzt seines Vertrauens ist telefonisch nicht zu erreichen. Eine Bandansage, wer Vertretung hat, vermisst der Pensionär ebenfalls. Auch der Versuch, andere Tierärzte zu kontaktieren, bleibt nach seinen Angaben erfolglos. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als den verletzten Hund ins Auto zu packen und Winterberg anzusteuern. Dort gibt es einen tierärztlichen Notdienst. Hund und Herrchen konnte geholfen werden. „Nicht gut gelaufen“, kommentiert Tierarzt Jürgen Löcherbach (Leimstruth) auf Anfrage unserer Zeitung. Leider habe der Betroffene im Vorfeld etwas Entscheidendes vergessen, wie es leider häufig bei Klein- und Großtierbesitzern der Fall sei: Was passiert, wenn ein Notfall meines Tieres eintritt?

Auf Wittgensteiner Terrain besteht kein allgemeiner tierärztlicher Notdienst. So ein Notdienst sei aufgrund der tiermedizinischen Anforderungen an Groß- und Kleintiere auch gar nicht oder nur sehr schwer durchzuführen, so der Veterinär. Die Struktur der Wittgensteiner Praxen besteht aus zwei Kleintierpraxen und fünf Praxen, die Klein- und Großtiere behandeln. Ein reiner Kleintierpraktiker ist nach heutigem Standard nur sehr eingeschränkt, wenn überhaupt, in der Lage einen Großtiernotfall zu versorgen, schließlich seien Medikamente, notwendige Instrumente und Einrichtungen doch sehr unterschiedlich. Genauso geht es einem reinen Großtierpraktiker bei einem Kleintiernotfall. Alles muss dem Bedarf eines Groß- bzw. Kleintieres angepasst sein. „Ein Notdienst wäre rein theoretisch machbar, aber ich glaube nicht, dass sich dies in absehbarer Zeit hier verwirklichen wird“, erklärt Jürgen Löcherbach. Die Kleintierpraxen sind regelmäßig am Wochenende nicht erreichbar. Das ist aber gar nicht so schlimm wie es scheint. „Viele der Tierarztpraxen in Wittgenstein - allerdings nicht alle - versorgen ihr Klientel selber“, so Jürgen Löcherbach. Das heißt, die Praxen sind 24 Stunden am Tag und auch am Wochenende besetzt. Dieser Service ist allerdings in erster Linie an die Praxis gebunden. Wenn Löcherbachs selbst nicht im Dienst sind, beispielsweise Urlaub machen, ist stets eine Vertretung in der Praxis zu Diensten, die Tieren im Notfall mit EKG, Ultraschall, Röntgengerät oder mit notwendigem Labor wieder auf die (vier) Beine hilft. Am eingangs besagten Tag sei kein entsprechender Notruf aus Bad Berleburg eingegangen, so Löcherbach.

Wie der Hund des Rentners kann jedes Tier schnell zum Notfall werden. Wichtig ist, sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wie, wo und von wem so ein Notfall auch außerhalb der Praxiszeiten, nachts und am Wochenende versorgt werden kann.

http://www.derwesten.de/staedte/bad-berleburg/Tierbesitzer-sollten-sich-informieren-id3384993.html

02.08.2010

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